Erneut Buckelwal vor Dänemark gesichtet

Keystone-SDA
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Dänemark,

Das Tier wirkt laut Umweltbehörde möglicherweise krank. Menschen sollen Abstand halten und den Wal nicht zusätzlich stressen.

Wal
Vor Aarhus wurde wohl derselbe Wal gesichtet wie zuvor in dänischen Gewässern. Behörden bitten Boote, sich fernzuhalten. (Symbolbild) - pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor Aarhus wurde erneut ein Buckelwal in dänischen Gewässern gesichtet.
  • Vermutlich ist es derselbe Wal, der dort seit Wochen beobachtet wird.
  • Sein Aussehen und Verhalten deuten laut Umweltbehörde auf Krankheit hin.

Vor der dänischen Ostseeküste ist erneut ein Buckelwal unterwegs. Alles deute darauf hin, dass es sich bei dem vor Aarhus gesichteten Tier um denselben Wal handle, der bereits in den vergangenen Wochen in dänischen Gewässern beobachtet worden sei, unter anderem zwischen Jütland und der Insel Fünen.

Dies teilte die dänische Umweltbehörde mit. Sein Aussehen und sein Verhalten liessen darauf schliessen, dass er krank sei.

Umweltbehörde warnt vor Kontakt mit Wal

Die Umweltbehörde rief die Menschen dringend dazu auf, Abstand zu dem Wal zu halten. «Es ist besonders wichtig, nicht in die Nähe des Tieres zu segeln oder auf andere Weise Kontakt zu ihm aufzunehmen», erklärte sie.

Falls der Wal tatsächlich krank sei, bedeute jede Störung zusätzlichen Stress für ihn.

Die Behörde betonte, sie greife grundsätzlich nicht in das Leben freilebender Wale ein. «Wir bitten daher alle, den Wal in Ruhe zu lassen und ihn aus sicherer Entfernung zu beobachten», schrieb sie.

Die Rettungsdienste beobachteten die Situation aufmerksam und stünden in Kontakt mit Fachleuten.

Buckelwale tauchen häufiger in Dänemark auf

Forschende hatten mehrfach erklärt, dass es in dänischen Gewässern zunehmend häufiger Buckelwale gebe. In den vergangenen Jahren sei es immer mindestens einer pro Jahr gewesen, manchmal auch mehrere.

Im Frühjahr war ein Buckelwal bis in deutsche Gewässer geschwommen und unter grosser öffentlicher Aufmerksamkeit immer wieder gestrandet.

Wie soll man mit gestrandeten Walen umgehen?

Eine private Initiative brachte das «Timmy» genannte Tier in einer aufwendigen Aktion in einem Transportkahn in die Nordsee und setzte es dort frei.

Fachleute kritisierten das als Tierquälerei. Der Wal überlebte nicht. Mitte Mai wurde er tot vor der dänischen Ostseeinsel Anholt entdeckt.

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