Erdbeben der Stärke 3,6 trifft Gebiet am Supervulkan bei Neapel
Ein Erdbeben der Stärke 3,6 hat die Phlegräischen Felder nahe Neapel erschüttert. Der Erdstoss war in der Stadt und umliegenden Gebieten deutlich spürbar.

Ein Erdbeben der Stärke 3,6 hat am frühen Donnerstag laut «N-TV» die Region rund um Neapel erschüttert. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) verortete den Erdstoss um 4.17 Uhr in den Phlegräischen Feldern.
Das Epizentrum lag laut Vesuv-Observatorium nahe Monte Nuovo in einer Tiefe von 2,6 Kilometern. Es befand sich dem «Merkur» zufolge nur wenige Kilometer von Pozzuoli und Bacoli entfernt und war in Neapel deutlich spürbar.
Bereits rund 24 Stunden zuvor hatten Behörden einen seismischen Schwarm in der Region registriert. Dabei wurden mehrere kleinere Erdbeben gemessen, die auf anhaltende Aktivität hindeuten.
Erschütterungen im Stadtgebiet spürbar
Aufgrund der geringen Tiefe war der Erdstoss besonders deutlich wahrnehmbar. Vor allem höhere Stockwerke und westliche Stadtteile Neapels waren laut dem «Tagesspiegel» betroffen.
Die Stadtverwaltung von Pozzuoli teilte mit, dass der Erdstoss möglicherweise von einem lauten Knall begleitet war. Derzeit liegen keine Meldungen über Verletzte oder grössere Schäden vor, wie der «Merkur» schreibt.
Die Phlegräischen Felder gelten als Europas grösster aktiver Supervulkan. Das Gebiet wird seit Jahren engmaschig vom INGV wissenschaftlich überwacht.
Erdbeben: Wiederkehrende seismische Aktivität
In der Region kommt es regelmässig zu Erdbeben unterschiedlicher Stärke. Im März 2025 löste ein Beben der Stärke 4,4 Panik in der Bevölkerung aus.
Auch im Mai und Juni 2025 wurden Erdstösse bis Stärke 4,6 registriert. Die Phlegräischen Felder weisen eine hohe vulkanische Aktivität auf, wie «N-TV» berichtet.

Die Magmakammer unter dem Gebiet steht laut Forschern unter zunehmendem Druck. Dieser kann Risse im Untergrund verursachen und seismische Aktivität auslösen.
















