Erbin aus britischer Tee-Dynastie soll ihre Kinder entführt haben
Zwei Kinder verschwinden spurlos – kurz vor der geplanten Übergabe in England an den US-Vater. Der Verdacht: Die Mutter hat ihr Besuchsrecht ausgenutzt.

Das Wichtigste in Kürze
- Nishika Samaratunga (34) soll ihre Söhne Blaine (5) und Nathaniel (3) entführt haben.
- Trotz öffentlicher Fahndung fehlt bislang jede Spur der Familie.
- Der Vater kämpft nun vor britischen Gerichten um die Rückkehr seiner Kinder in die USA.
Seit fast sechs Monaten fehlt jede Spur von Nishika Samaratunga (34) und ihren beiden kleinen Söhnen. Die Britin stammt aus der wohlhabenden sri-lankischen Tee-Unternehmerfamilie «Mackwoods» – einem traditionsreichen Teeunternehmen.
Ihr Ex-Mann, der US-Amerikaner Ben Baier (43), wirft ihr vor, die gemeinsamen Kinder entführt zu haben.

Die beiden Söhne heissen Blaine (5) und Nathaniel (3). Ein Gericht im US-Bundesstaat Colorado entschied, dass die Kinder beim Vater leben sollen. Trotzdem hatte Samaratunga das Recht, dass ihre Kinder sie in England besuchen können.
Nach einem solchen Besuch kehrten die Jungen nicht mehr zurück. Am 29. März hätte die Mutter die Kinder am Flughafen an den Vater übergeben müssen – dazu kam es nicht. Seitdem sind alle drei verschwunden.
Ben Baier kämpft vor britischen Gerichten um seine Söhne
Der Vater wendet sich nun an britische Gerichte, um seine Kinder zu finden. Das berichtet der britische Nachrichtensender «Sky News». Baier macht sich grosse Sorgen um das Wohlergehen der Jungen.
Beide Kinder haben Autismus – eine neurologische Besonderheit, die den Alltag stark beeinflusst.

«Solch abrupte Änderungen sind unglaublich schädlich für ihre Entwicklung und Gesundheit», sagte Baier gegenüber den britischen Medien.
Das Londoner Gericht hat inzwischen die Veröffentlichung der Namen und Details des Falls erlaubt. Trotz öffentlicher Fahndung gibt es bislang keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der drei.
Samaratunga scheiterte mit allen Anträgen vor Gericht
Baier und Samaratunga heirateten 2020. Die Britin zog damals in die USA. Vier Jahre später zerbrach die Ehe.
Im August 2025 beantragte Samaratunga, mit den Kindern zurück nach London ziehen zu dürfen. Das Gericht in Colorado lehnte ab.
Sie stellte weitere Anträge – jedoch ohne Erfolg. Im Oktober 2025 entschied das Gericht, dass Ben Baier das Hauptsorgerecht erhält.












