Energieverbrauch in Deutschland geht zurück

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Deutschland,

Wirtschaft und private Haushalte sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mit weniger Energie ausgekommen.

Schornsteine rauchen auf den Dächern der Häuser. Im Herbst sollen konkrete Massnahmen und Gesetze für mehr Klimaschutz kommen. Foto: Armin Weigel/Archiv
Schornsteine rauchen auf den Dächern der Häuser. Im Herbst sollen konkrete Massnahmen und Gesetze für mehr Klimaschutz kommen. Foto: Armin Weigel/Archiv - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Wäre das Wetter etwas wärmer gewesen, hätte der Rückgang sogar zwei Prozent betragen, wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen am Dienstag in Berlin nach vorläufigen Berechnungen mitteilte.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum reduzierte sich der Verbrauch von Primärenergie um 1,7 Prozent auf 223 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten.

Wäre das Wetter etwas wärmer gewesen, hätte der Rückgang sogar zwei Prozent betragen, wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen am Dienstag in Berlin nach vorläufigen Berechnungen mitteilte.

Unter den Energieträgern waren wegen günstiger Wetterbedingungen mit viel Wind und Sonne die erneuerbaren Energie der Gewinner. Sie legten um 4,0 Prozent zu und kamen damit auf einen Anteil von 15,2 Prozent im deutschen Energiemix.

Stark rückläufig waren dagegen Braunkohle mit minus 18,4 Prozent und Steinkohle mit 15,1 Prozent. Das lag unter anderem an dem hohen Beitrag der Erneuerbaren sowie von Erdgas zur Stromerzeugung. Mineralöl und Gas legten leicht zu, Kernenergie blieb stabil. Insgesamt ist die deutsche Energieversorgung zu rund 78 Prozent von den fossilen Energieträgern Öl, Gas und Kohle abhängig.

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