Eltern fahren 100 Kilometer mit totem Sohn auf dem Rücksitz
Die Eltern glauben zunächst, ihr 31-jähriger Sohn schlafe. Erst auf einem Rastplatz merken sie, dass er nicht mehr lebt.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Familie fuhr in Italien rund 100 Kilometer mit ihrem toten Sohn weiter.
- Die Eltern dachten zunächst, der 31-Jährige schlafe auf dem Rücksitz.
- Erst auf einem Rastplatz bemerkten sie, dass er kalt und bewusstlos war.
Eine Familie rumänischer Herkunft ist auf der Autobahn A21 rund 100 Kilometer mit ihrem toten Sohn auf dem Rücksitz gefahren. Die Eltern dachten zunächst, der 31-Jährige schlief.
Die Familie war in Richtung Turin unterwegs. Der Vater sass am Steuer, die Mutter auf dem Beifahrersitz, der Sohn hinten. Laut den Eltern hatte er zuletzt etwa 100 Kilometer vor dem Halt gesprochen. Danach reagierte er nicht mehr auf Ansprache.
Herzinfarkt als wahrscheinliche Todesursache
Erst auf einem Rastplatz in der Provinz Pavia bemerkten die Eltern, dass ihr Sohn bewusstlos war und sich kalt anfühlte. Sie alarmierten gegen 7.30 Uhr den Notruf.
Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Laut italienischen Medien erlitt der 31-Jährige offenbar einen plötzlichen Herzinfarkt. Die Familie gab an, er habe zuvor leichte Herzprobleme gehabt.















