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    Einigung im deutschen Bahn-Tarifkonflikt nach Monaten erzielt

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Nach Monaten konnte endlich eine Einigung im Tarifkonflikt der deutschen Bahn erzielt werden.

    DB Deutsche Bahn
    Ab Dezember 2026 verkehren erstmals italienische Frecciarossa-Züge für Direktverbindungen über Innsbruck auch in Deutschland, teilte die Deutsche Bahn mit. (Archivbild) - afp

    Das Wichtigste in Kürze

    • In den Tarifkonflikt der Deutschen Bahn konnte endlich eine Einigung erzielt werden.
    • Die genauen Details sind noch unklar.

    Mehr als vier Monate dauerte der Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn. Sechsmal schränkten Warnstreiks und Streiks der Lokführer den Bahnverkehr in Deutschland ein. Nun haben die Gewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn eine Lösung gefunden.

    Der Tarifstreit bei der Deutschen Bahn ist beendet. Wie die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Montagabend mitteilte, wurde ein Tarifabschluss mit der Bahn erzielt. Ein Bahnsprecher in Berlin bestätigte die Einigung auf Anfrage.

    Beide Seiten wollen am Dienstagvormittag in separaten Pressekonferenzen in Berlin über die Details informieren. Streiks drohen den Fahrgästen der deutschen Bahn nun nicht mehr.

    Stillschweigen bis Abschluss der Verhandlungen

    Bis zum Abschluss der Tarifverhandlungen hatten beide Seiten Stillschweigen vereinbart. GDL-Chef Claus Weselsky hatte sich zuletzt zuversichtlich geäussert, dass es zu einer baldigen Lösung im Konflikt kommt.

    Wie der Kompromiss aussieht, blieb zunächst offen. Knackpunkt der Tarifrunde war die Forderung nach eine Absenkung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter: von 38 auf 35 Stunden bei gleichbleibenden Löhnen und Gehältern.

    Deutsche Bahn
    Deutsche-Bahn-Chef Richard Lutz beim dpa-Interview. Foto: Jörg Carstensen/dpa - dpa-infocom GmbH

    Die Bahn war bei einer vorigen Gesprächsrunde bereit, sich auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich bis 2028 einzulassen. Die Gewerkschaft unter ihrem Vorsitzenden Claus Weselsky lehnte das allerdings ab. Es folgten weitere Streiks mit erheblichen Einschränkungen im Personenverkehr.

    Vor rund einer Woche hatten die Bahn und die GDL dann mitgeteilt, dass sie wieder miteinander sprechen: hinter verschlossenen Türen, und wieder sollten bei Bedarf externe Moderatoren hinzugezogen werden.

    Umfang und Laufzeit unklar

    Ob die Bahn bei den Arbeitsstunden nun vollends eingelenkt hat, blieb am Montag offen. Strittig war darüber hinaus auch die Laufzeit eines künftigen Tarifvertrags. Ausserdem wollte die Gewerkschaft auch für die Beschäftigten der Infrastruktur verhandeln, für die es bisher keine GDL-Tarifverträge gibt.

    Begonnen hatte der Tarifkonflikt Anfang November. Bereits nach der zweiten Verhandlungsrunde erklärte Weselsky die Gespräche als gescheitert. Er leitete im Dezember eine Urabstimmung über unbefristete Streiks ein. Insgesamt sechs Mal kam es in der Tarifauseinandersetzung zu Arbeitskämpfen.

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