Efta-Staaten und Thailand einigen sich auf Freihandelsabkommen

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Genève,

Die Efta-Staaten und Thailand einigen sich auf ein Freihandelsabkommen.

Guy Parmelin.
Wirtschaftsminister Guy Parmelin nannte den Verhandlungsabschluss einen bedeutenden Erfolg für die Schweizer Aussenwirtschaftspolitik. (Archivbild) - keystone

Die Efta-Staaten und Thailand haben sich auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Die Europäische Freihandelsassoziation meldete am Freitag den Abschluss der Verhandlungen. Die Spitzen der beiden Delegationen hätten sich online getroffen, um das Abkommen unter Dach und Fach zu bringen.

Laut der Website der Efta umfasst die Vereinbarung unter anderem den Handel mit Waren und Dienstleistungen, Investitionen, den Schutz des geistigen Eigentums und Wettbewerbsregeln. Nähere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Einfluss auf die globale Wirtschaft

Wirtschaftsminister Guy Parmelin bezeichnete den Verhandlungsabschluss als beachtlichen Erfolg für die Schweizer Aussenwirtschaftspolitik. Schweizer Unternehmen erhielten dadurch erleichterten Zugang zu einem strategischen Markt mit hohem Potenzial.

Der Efta gehören neben der Schweiz auch Island, Liechtenstein und Norwegen an. Die Verhandlungen mit Thailand wurden laut der Organisation im Juni 2022 in Island lanciert. In der Folge hätten zehn Verhandlungsrunden in Bangkok, Genf und Oslo stattgefunden.

Das Volumen des Warenhandels zwischen den Efta-Staaten und Thailand belief sich den Angaben zufolge im Jahr 2023 auf 3,2 Milliarden Euro (umgerechnet knapp drei Milliarden Franken).

Kommentare

User #6000 (nicht angemeldet)

Ladyboys und Chilli neu zollfrei?

User #5964 (nicht angemeldet)

Freihandel = Wer damit Geld verdient darf gratis importieren. Aber Privatpersonen sollen alles bezahlen und verzollen ohne Freigrenze.

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