Drei Vergewaltiger im Iran hingerichtet

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Iran,

Inmitten einer Hinrichtungswelle hat die iranische Justiz drei Vergewaltiger hängen lassen. Zwei Todesurteile seien am Morgen in der kurdischen Stadt Ghorweh vollstreckt worden.

ARCHIV - Der iranische Oberste Richter Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi nimmt an einer Feier auf dem Palästina-Platz in Teheran teil. Foto: Rouzbeh Fouladi/ZUMA Press Wire/dpa
ARCHIV - Der iranische Oberste Richter Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi nimmt an einer Feier auf dem Palästina-Platz in Teheran teil. Foto: Rouzbeh Fouladi/ZUMA Press Wire/dpa - Keystone/ZUMA Press Wire/Rouzbeh Fouladi

Das berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan. Ein weiterer Mann wurde demnach in der nördlichen Stadt Rascht gehängt.

Der Fall in Rascht ereignete sich dem Bericht zufolge im Sommer 2025. Damals habe der nun exekutierte Mann einen Zehnjährigen entführt, vergewaltigt und ermordet, hiess es bei Misan. Der Täter sei noch am selben Tag gefasst worden, als die Eltern des Jungen eine Vermisstenanzeige stellten.

Die Vergewaltigung in Ghorweh geschah im August 2024. Die beiden Täter sollen damals einen 14-Jährigen entführt und vergewaltigt haben. Zum Schicksal des Jungen gab es keine Details. Die Angeklagten hätten die Urteile angefochten. Der oberste Gerichtshof bestätigte jedoch die Todesstrafen.

Menschenrechtsgruppen kritisieren seit Jahren die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran und werfen den Behörden vor, Hinrichtungen auch zur Einschüchterung einzusetzen. Amnesty International zufolge wurden im vergangenen Jahr mindestens 2.159 Menschen im Iran hingerichtet – der höchste verzeichnete Wert seit 1981. Auch im Kontext des Iran-Kriegs wurden Todesurteile gegen mutmassliche Spione und politische Gefangene vollstreckt.

Kommentare

User #2155 (nicht angemeldet)

Zumindest einer war nicht "nur" ein Vergewaltiger, sondern noch Mörder dazu. Da ich gegen die Todesstrafe bin fände ich eine 250 jährige Strafe in einem Arbeitslager richtig!

User #1731 (nicht angemeldet)

Männer vergMänner vergewaltigen 10 und 14 jährigen Knaben, werden zum Tode verurteilt und Amnesty International sorgt sich um die Menschrechte der Täter. In der Schweiz wären die Täter wahrscheinlich nach wenigen Wochen wieder frei gewesen. Nach einem weiteren solchen Vorfall würde es dann heissen «war polizeibekannt, psychisches Problem, usw.». ewaltigen

Weiterlesen

RSI
54 Interaktionen
«Auslandreisen»
Berikon Tod Teenagerin
Fall Berikon AG

MEHR IN NEWS

Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone. - keystone
8 Interaktionen
10-Mio.-Schweiz
Armut
13 Interaktionen
Neuer Höchststand
Motorrad
Malters LU

MEHR AUS IRAN

Donald Trump
114 Interaktionen
«Keine Truppen»
10 Interaktionen
Teheran
5 Interaktionen
Teheran
Iran Proteste
4 Interaktionen
Teheran