Diese Viren sorgen jetzt für Sommergrippe und Erkältungen
Viren verursachen derzeit vermehrt Sommerinfekte. Besonders Enteroviren und Erkältungserreger sind aktuell im Umlauf.

Nicht nur die Hitze belastet viele Menschen derzeit, auch Sommerinfekte nehmen zu. Ärzte beobachten aktuell vermehrt Erkrankungen der oberen Atemwege sowie Magen-Darm-Infektionen.
Die sogenannte Sommergrippe ist jedoch keine echte Grippe im medizinischen Sinn. Es handelt sich meist um grippale Infekte, die durch andere Viren als Influenzaviren ausgelöst werden, wie die «Pharmazeutische Zeitung» schreibt.
Nach Angaben von «vienna.at» sind derzeit vor allem Enteroviren verbreitet. Die Infektionen können belastend sein, verlaufen aber häufig ohne langfristige Folgen.
Viren und Klimaanlagen: Warum Infekte im Sommer zunehmen
Auch Rhinoviren gehören zu den typischen Auslösern sommerlicher Erkältungen. Wie die «Pharmazeutische Zeitung» berichtet, werden diese Erreger über Tröpfchen- und Schmierinfektionen übertragen.
Zu den häufigsten Beschwerden zählen Halskratzen, Schnupfen, Husten und ein allgemeines Schwächegefühl. Im Unterschied zur echten Grippe entwickeln sich diese Symptome meist schrittweise.
Auch die sommerlichen Bedingungen können die Atemwege zusätzlich beanspruchen. Laut dem «MDR» können trockene Schleimhäute durch falsch eingestellte Klimaanlagen die natürliche Abwehr schwächen.
Warum Hygiene und richtige Kühlung entscheidend sind
Starke Temperaturunterschiede zwischen heissen Aussenbereichen und stark gekühlten Räumen können den Körper zusätzlich belasten. Präventionsmediziner Christoph Specht empfiehlt deshalb eine moderate Kühlung.
Neben Atemwegsinfekten treten im Sommer auch Magen-Darm-Erkrankungen häufiger auf. Verdorbene Lebensmittel können bei hohen Temperaturen eine Ursache sein.
Besonders wichtig sind daher eine ausreichende Kühlung von Speisen sowie eine sorgfältige Küchenhygiene. Lebensmittel sollten nicht längere Zeit bei Wärme stehen bleiben.
Schutz vor Sommerinfekten und Viren
Bei einem Sommerinfekt empfehlen Experten vor allem ausreichend Flüssigkeit und körperliche Schonung. Zudem sollten Betroffene starke Hitze meiden und sich möglichst an kühlen Orten aufhalten.
Die «Pharmazeutische Zeitung» betont, dass die Sommergrippe nicht mit der saisonalen Grippe durch Influenzaviren gleichzusetzen ist. Diese tritt vor allem während der kalten Monate auf.

Bei stärkeren Beschwerden oder länger anhaltenden Symptomen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Die aktuellen Infekte werden von Ärzten weiter beobachtet.












