Deutlich weniger Drogenschmuggel nach Rotterdam

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    Niederlande,

    Die niederländische Justiz berichtet von einer Verlagerung des internationalen Drogenschmuggels nach Südeuropa.

    Rotterdam
    Der internationale Drogenschmuggel verlagert sich von den Niederlanden nach Südeuropa. Im Hafen von Rotterdam wurden im dritten Jahr in Folge weniger Drogen beschlagnahmt. (Archivbild) - dpa-infocom GmbH

    Der internationale Drogenschmuggel verlagert sich nach Angaben der niederländischen Justiz von den Niederlanden nach Südeuropa. Erneut – das dritte Jahr in Folge – waren den Angaben zufolge deutlich weniger Drogen im Hafen von Rotterdam beschlagnahmt worden.

    2024 entdeckten Zollfahnder fast 26'000 Kilogramm Drogen im grössten Hafen Europas, vor allem Kokain. Im Vorjahr war es noch fast doppelt so viel mit gut 45'000 Kilo.

    Im Hafen von Vlissingen südlich von Rotterdam wurden insgesamt gut 12'500 Kilo entdeckt, etwas mehr als im Vorjahr. Insgesamt waren im Land nach Angaben der Staatsanwaltschaft Drogen mit einem Verkaufswert von mehr als 917 Millionen Euro beschlagnahmt worden.

    Schärferer Sicherheitsvorkehrungen und neue Schmuggelmethoden

    Die Behörden nehmen an, dass Drogenbanden zunehmend nach Frankreich und Spanien ausweichen. «In den internationalen Handelsströmen von Kokain ändert sich viel», sagte Jan Janse von der Rotterdamer Hafenpolizei. Auch im nahe gelegenen belgischen Hafen von Antwerpen würden weniger Drogen sichergestellt und ebenso in Hamburg.

    Dagegen würden Fahnder in Frankreich und Spanien deutlich mehr Ladungen entdecken. Die Fahnder sehen als Grund die deutlich verschärften Sicherheitsvorkehrungen im Rotterdamer Hafen. So würden nun Drohnen eingesetzt und Container strenger gesichert.

    Ausserdem würden Banden neue Schmuggelmethoden nutzen. Das Kokain werde etwa in Verpackungsmaterial verarbeitet oder in Flüssigkeiten aufgelöst. Dadurch seien sie schwieriger zu entdecken.

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    Kommentare

    User #4424 (nicht angemeldet)

    Nur weil sie weniger gefunden haben, ist das noch lange kein Zeichen für einen Rückgang des Schmuggels!

    User #1715 (nicht angemeldet)

    Als ob die eine Ahnung haben wieviele Drogen durch den Hafen gehen.

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