Dänisches Amt: Abtransport von Wal wohl kommende Woche

Keystone-SDA
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Dänemark,

Die Reste des Kadavers von Buckelwal «Timmy» auf der dänischen Insel Anholt werden voraussichtlich Anfang der kommenden Woche abtransportiert. Das sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur. Ein Abtransport der Container am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hiess es.

Wal
Buckelwal «Timmy» wurde für eine Obduktion aus dem Meer gezogen. - Youtube/@News5

Der Kadaver werde im Zuge der Obduktion in kleine Teile zerlegt, die dann in die vorbereiteten Container kommen, sagte Abildstrøm. Dann würden die Überreste aufs Festland gebracht und vernichtet.

Fachleute trafen am späten Nachmittag zur lange erwarteten Obduktion des Wals ein, der seit Wochen für Schlagzeilen sorgt. Bilder von vor Ort zeigten, wie das Team den gelb-bräunlichen Kadaver zunächst genau begutachtete und Notizen machte.

Danach vermassen die Fachleute das Tier, schnitten den Kadaver auf und begannen, ihn zu zerteilen und sein Inneres zu untersuchen. Auch Proben für DNA-Analysen sollen genommen und das Geschlecht des Tieres bestimmt werden. Im Kern steht die Frage, woran der Wal gestorben ist.

Noch vor Beginn der Obduktion hatte eine Sprecherin des Fährunternehmens Anholt Greena der dpa gesagt, der für heute oder morgen geplante Abtransport von der Insel sei auf unbestimmte Zeit verschoben.

Einheimische wünschen sich, dass der Wal möglichst bald verschwindet. Sie fürchten, er könnte Badegäste an dem beliebten Strand abschrecken.

Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Verwertungsunternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik werden Überreste der Wale in einzelne Bestandteile getrennt, wie ein Sprecher zuletzt erklärte. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hiess es am Mittwoch.

Kommentare

User #3541 (nicht angemeldet)

So eine Sauerei, was die mit dem Tier gemacht haben. Erst gleichgültig liegenlassen, dann vom Strand weghaben wollen, dann nicht einmal mehr die Todsursache festgestellt. Die Reste werden auch erst nächste Woche abtransportiert. Zum Heulen, sonst gar nichts.

User #1498 (nicht angemeldet)

Er isr ja gar nicht explodiert.

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