Buckelwal soll durch Bagger-Rinne gerettet werden

Melsada Zec-Zejnic
Melsada Zec-Zejnic

Deutschland,

Ein gestrandeter Buckelwal an der deutschen Ostseeküste kämpft ums Überleben. Zwei Bagger graben nun eine Rinne, um dem Tier den Weg ins tiefe Wasser zu ebnen.

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Bagger graben Rettungsrinne für gestrandeten Buckelwal. - keystone

Noch immer sitzt ein Buckelwal vor Timmendorfer Strand an der Ostseeküste fest. Der etwa zehn Meter lange Wal wurde zuvor in der Lübecker Bucht auf einer Sandbank entdeckt.

Der Buckelwal ist vermutlich ein junges Tier, das geschwächt wirkt und sich in flachem Wasser verirrt hat. Experten vermuten laut «DW», dass Desorientierung oder Nahrungssuche dazu führte, dass der Wal in die Bucht geriet.

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Zwei schwimmfähige Bagger graben eine Rinne in Richtung offene See – sie gilt als letzte Chance, den verirrten Buckelwal aus dem flachen Wasser zu befreien. - keystone

Zwei schwimmfähige Bagger haben in einiger Entfernung zum Tier begonnen, eine Rinne vor dessen Kopf auszuheben, berichtet «ZDFheute». Die Arbeiten sollen eine 50 Meter lange, sechs Meter breite und rund 1,20 Meter tiefe Bahn zum offenen Meer schaffen.

Aufwendige Hilfe für den Buckelwal

Die Rinne wird so angelegt, dass sich der Buckelwal nicht drehen muss, um ins tiefere Wasser zu gelangen. Der Baggerfahrer Tim Löhndorf betont, dass die Arbeiten sehr präzise und sensibel ablaufen müssen, wie «Stern» berichtet.

Wetterbedingungen wie Wind und Strömung erschweren die Rettung des Buckelwals erheblich, wie «Zeit» berichtet. Diese Einflüsse können zudem die Lage des Tieres und die Bedingungen vor Ort weiter verändern.

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Der geschwächte Buckelwal sitzt vor Timmendorfer Strand auf einer Sandbank fest. Einsatzkräfte versuchen, ihm den Weg zurück ins offene Meer zu ermöglichen. - keystone

Trotz sorgfältiger Planung birgt der Einsatz von Baggern Risiken für den Buckelwal, insbesondere durch mögliche Berührungen mit dem Tier. Dabei wird laut «Stern» betont, dass die Arbeiten möglichst schonend erfolgen müssen, um zusätzliche Belastungen oder Verletzungen zu vermeiden.

Letzte Chance für den Meeresriesen

Experten bewerten laut «Zeit» die Überlebenschancen des Buckelwals als gering und zeigen sich besorgt über seinen Gesundheitszustand. Die geplante Bagger-Rinne gilt als letzter Rettungsversuch, da frühere Massnahmen erfolglos blieben.

Glaubst du, dass der Buckelwal noch gerettet werden kann?

Polizei und Behörden sperrten den Strand weiträumig ab, um Schaulustige fernzuhalten und den Wal zu schützen, berichtet «AP News». Einsatzkräfte überwachen die Absperrungen und sorgen dafür, dass ausreichend Abstand zum Tier eingehalten wird.

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Kommentare

edelweisz

Wir schauen gebannt zu, wie hunderte Menschen im Deutschen einen Wal retten, während ein paar Kilometer weiter, ein Reh diskret erlegt wird. In der CH hätte ein Wildhüter den Wal sofort erschossen.

User #1764 (nicht angemeldet)

Meine Hochachtung an alle Retterinnen und Retter, die dem Buckelwal helfen wollen, damit er wieder in den freien Gewässern sein leben fortsetzen kann. Also Chapeau an alle Helferinnen und Helfer.

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