Boot mit Migranten kentert vor Türkei - mindestens 19 Tote

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Türkei,

Vor der Küste der Südwesttürkei ist ein Schlauchboot mit Migranten an Bord gesunken.

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Vor der Türkei ist ein Schlauchboot mit Migranten gesunken. (Archivbild) - keystone

Vor der Küste der Südwesttürkei ist ein Schlauchboot mit Migranten an Bord gesunken. Mindestens 19 Menschen seien nahe dem Touristenort Bodrum ums Leben gekommen, teilte die türkische Küstenwache mit. 21 Menschen konnten demnach gerettet werden.

Die Suche nach einer unbekannten Zahl an Vermissten dauerte an. Es handelt sich um die jüngste Tragödie auf einer berüchtigten Migrationsroute nach Europa.

Die Rettungsaktion in der türkischen Ägäis war am Morgen den Angaben zufolge nach einem Hinweis auf eine Gruppe von Migranten auf See eingeleitet worden. Das Schlauchboot sank, nachdem es zunächst versucht hatte, einem Küstenwachenschiff zu entgehen, das die Gruppe aufgefordert hatte, anzuhalten, wie die Küstenwache auf ihrer Webseite schrieb.

Das Boot kenterte demnach während der Verfolgungsjagd, weil aufgrund von «starkem Wind und Seegang» Wasser hineingeraten war. Wie viele Menschen sich genau auf dem Boot befunden haben, sei unklar.

Der Gouverneur von Mugla sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, alle Insassen des Bootes hätten die afghanische Staatsangehörigkeit gehabt. Aufgrund der widrigen See- und Wetterbedingungen nahm das Boot demnach Wasser auf und sank.

Die türkische Ägäisküste ist nach wie vor ein wichtiger Ausgangspunkt für Migranten, die versuchen, auf irregulärem Wege über das Meer die nahegelegenen griechischen Inseln und oft auch das EU-Festland zu erreichen. Die Route wird häufig von Schleusernetzwerken genutzt. Sie setzen Migranten dabei für gewöhnlich in überfüllte Schlauchboote – Bedingungen, die wiederholt zu tödlichen Unfällen geführt haben.

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Kommentare

User #1893 (nicht angemeldet)

Definitiv DAS BOOT WHR ZU KLEIN !!

User #4513 (nicht angemeldet)

Schlepper Lebenslang einbuchten, NGOs verbieten, Menschen nach Europa zu schiffen (bei Missachtung, auch gerade Jahrzente einbuchten) und schon werden solche Unglücke nicht mehr vorkommen😊

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