Betrugsverdächtiger soll von Dubai nach Dänemark ausgeliefert werden
Wegen eines Verdachts auf Betrug soll ein Geschäftsmann nach Dänemark ausgeliefert werden. Dies hat ein Gericht in Dubai entschieden.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Geschäftsmann soll nach Dänemark ausgeliefert werden.
- Es handelt sich um einen Betrugsverdacht.
Ein unter Betrugsverdacht stehender Mann soll von den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Dänemark ausgeliefert werden.
Das hat ein Gericht am Donnerstag in Dubai entschieden. So wie das dänische Aussenministerium der Nachrichtenagentur Ritzau und dem Rundfunksender DR bestätigte. Der 52 Jahre alte Geschäftsmann ging nach DR-Angaben unmittelbar nach Bekanntgabe dagegen in Berufung.
Dänemarks Aussenminister Lars Løkke Rasmussen bezeichnete die Gerichtsentscheidung demnach dennoch als «grossen Sieg für Dänemark». Dem britischen Staatsbürger wird in Dänemark vorgeworfen, die Staatskasse betrogen zu haben.
Dabei handelt es sich um mehr als neun Milliarden dänische Kronen an zurückerstatteter Dividendensteuer. Umgerechnet sind das rund 1,2 Milliarden Euro. Ihm drohen bis zu zwölf Jahre Gefängnis. In Dubai sitzt er seit über einem halben Jahr in Gewahrsam.












