Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen KaDeWe-Insolvenz

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    Die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Insolvenz des renommierten Luxuskaufhauses KaDeWe werfen zahlreiche Fragen auf.

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    Die KaDeWe-Gruppe hat Insolvenz angemeldet. (Symbolbild) - Monika Skolimowska/dpa

    Im Zusammenhang mit der Insolvenz des Berliner Luxuskaufhauses KaDeWe, das zur Signa-Gruppe des bisherigen Eigentümers René Benko gehörte, ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft. Ausserdem gebe es Vorprüfungen zu möglichen strafrechtlichen Ermittlungen zu der Insolvenz der Signa-Gruppe mit 169 einzelnen Unternehmen, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

    Derzeit würden Unterlagen gesichtet in Hinblick auf Vorwürfe des Bankrotts, der Untreue und des Subventionsbetrugs. Die «Bild»-Zeitung hatte zuvor berichtet. Die Staatsanwaltschaft werde die jeweiligen Verantwortlichkeiten prüfen, um zu klären, welche Personen Beschuldigte seien.

    Bei Benko müsse man aufklären, «ob er als faktischer Geschäftsführer der Signa-Gruppe anzusehen ist», so Staatsanwaltschafts-Sprecher Sebastian Büchner. «Die strafrechtliche Prüfung befindet sich also gerade in der Anfangsphase, es wird erst mal gesichtet und sortiert.»

    Signas Milliardenschulden: Wer zahlt den Preis?

    Die vom österreichischen Unternehmer René Benko aufgebaute und zuletzt zusammengebrochene Signa-Gruppe mit zahlreichen bekannten Kaufhäusern befindet sich im Insolvenzverfahren. Viele Häuser wurden oder werden verkauft, um Schulden in Milliardenhöhe zu begleichen.

    Im Zusammenhang mit der Signa-Pleite ermittelt auch bereits die Staatsanwaltschaft München. Die Münchner Strafverfolger stünden im Kontakt mit anderen deutschen Staatsanwaltschaften, hiess es in der Vergangenheit. Auch in Österreich laufen Ermittlungen.

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