Reisen ist in diesen Zeiten fast unmöglich. So geben die Berliner Philharmoniker ihr traditionelles Europakonzert diesmal in der heimischen Philharmonie.
Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Foto: Sophia Kembowski/dpa
Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Foto: Sophia Kembowski/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Daheim statt in Barcelona: Die Berliner Philharmoniker spielen ihr traditionelles Europakonzert in diesem Jahr aus dem Foyer der Philharmonie.

Ursprünglich sollte das Orchester am 1. Mai zu einem Fernsehkonzert (ARD) unter der Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko in der Kirche Sagrada Familia in Barcelona auftreten. Wegen der Corona-Pandemie wurden das Konzert und die daran anschliessende Spanien-Tournee abgesagt, wie das Orchester am Montag mitteilte.

Auf dem Programm stehen Werke für grosses Orchester und teils räumlich getrennte Gruppen, die dem Charakter des Foyers mit seinen schrägen Flächen und Galerien angepasst sind, wie Petrenko sagte. Dazu gehören Mozarts Notturno für vier Orchester, Charles Ives’ «Unanswered Question» und Peter Tschaikowskys Orchestersuite Nr. 3. Das Europakonzert wird am 1. Mai um 11.00 Uhr im Ersten sowie in mehr als 80 Länder und in der Digital Concert Hall der Philharmoniker übertragen.

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