Bargeld beliebt - Zugang muss gesichert sein

DPA
DPA

Deutschland,

Im Alltagsleben schwindet immer mehr die Bedeutung des Bargelds. Laut der Verbraucherzentrale Bundesverband treiben Kreditkartenanbieter, Digitalkonzerne, Banken und Teile des Handels dies voran.

Bei vielen immer noch beliebt: Bargeld im Portemonnaie. Foto: Monika Skolimowska/dpa
Bei vielen immer noch beliebt: Bargeld im Portemonnaie. Foto: Monika Skolimowska/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Drei Viertel der Menschen in Deutschland wollen einer Umfrage zufolge Bargeld als Bezahloption nicht missen.

Gestiegen ist der veröffentlichten Erhebung zufolge jedoch der Anteil derjenigen, die nach eigenen Angaben im Alltag zumindest gelegentlich Probleme beim Bezug von Bargeld hatten: von 24 Prozent 2019 auf 29 Prozent im Herbst 2021.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der die Befragung in Auftrag gegeben hat, sieht diese Entwicklung mit Sorge: «Kreditkartenanbieter, Digitalkonzerne, Banken und Teile des Handels treiben bargeldloses Zahlen voran - zulasten des Bargelds», analysierte die Leiterin des vzbv-Teams Finanzmarkt, Dorothea Mohn. Dies sei nicht im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Etwa ein Drittel (32 Prozent) der Befragten, die von häufigen oder gelegentlichen Schwierigkeiten bei der Bargeldbeschaffung im Alltag berichteten, nannten in der Umfrage einen fehlenden Geldautomaten in der Nähe als häufigste Hürde.

Gut jeder zehnte Befragte (11 Prozent) gab an, dass er schon einmal nur mit Karte zahlen konnte, weil ein Händler kein Bargeld akzeptierte. Der vzbv mahnte, Verbraucher müssten Bargeld einerseits leicht beziehen können, andererseits müssten Handel und Gastronomie Schein und Münze auch flächendeckend akzeptieren.

Kommentare

Weiterlesen

x
88 Interaktionen
Gestiegene Nachfrage
210 Interaktionen
Oster-Weekend

MEHR IN NEWS

Klimawurst
340 Interaktionen
«Klimawurst»
Handschellen
Bischofszell TG
Moskau
getränk zug
1 Interaktionen
Ungewöhnliche Geste

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Lidl
1 Interaktionen
Kritik
Max Verstappen Nürburgring-Nordschleife
2 Interaktionen
24-Stunden-Qualifier
collien fernandes
Name geändert
a
Wegen Timmy