Balearen gehen gegen Alkohol-Tourismus vor

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    Spanien,

    Auf Mallorca und Ibiza soll der Alkohol-Tourismus stark eingedämmt werden.

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    Ein voller Strand auf Mallorca. (Archivbild) - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Neues Gesetz soll Trink-Exzesse auf Mallorca und Ibiza eindämmen.

    Die Regionalregierung der Balearen-Inseln verabschiedete am Freitag ein Gesetz, das das Bewerben von Alkoholkonsum und den Verkauf alkoholischer Getränke in Bereichen einschränken, die für Trink-Exzesse berüchtigt sind. Das Gesetz gilt nach Angaben der Regierung für die Strände von El Arenal und Magaluf auf Mallorca und das Bar-Viertel von Sant Antoni de Portmany auf Ibiza.

    In den genannten Bereichen sind künftig unter anderem Open-Bars, «Happy Hours», Preisnachlässe auf alkoholische Getränke und organisierte Kneipentouren verboten. Bars, die dagegen verstossen, drohen bis zu 600.000 Euro Strafe. Ziel sei es, «einen echten Wandel im Tourismuskonzept dieser Orte» zu erreichen, teilte die Regierung mit.

    Ausserdem wird auf allen Balearen-Inseln das «Balconing», bei dem Menschen vom Balkon in den Hotelpool oder auf einen benachbarten Balkon springen, verboten. Auf Verstösse stehen Strafen zwischen 6000 und 60.000 Euro. Bei dem gefährlichen Trend sind bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen.

    Die Balearen - insbesondere Mallorca und Ibiza - sind seit langem ein Magnet für Touristen auf der Suche nach Sonne und Spass für wenig Geld. Einige Ferienorte wie Magaluf sind inzwischen aber berüchtigt für Alkoholexzesse.

    2018 besuchten 14 Millionen Touristen die Baleareninseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Die Inselgruppe ist das zweitbeliebteste Urlaubsziel Spaniens. Spanien selbst ist wiederum weltweit auf Platz zwei der meistbesuchten Länder.

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