Sixt leidet unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Schon vor Präsentation der Quartalszahlen steht fest: Der Autovermieter schreibt rote Zahlen.
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Der Autovermieter Sixt schreibt rote Zahlen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Sixt verzeichnet aufgrund der Corona-Pandemie auch im ersten Quartal einen Verlust.
  • Der Konzernumsatz des Autovermieters reduzierte sich um einen Drittel.
  • Eine kleine Entlastung boten dabei gute Geschäfte in den USA und im Rest Europas.

Der Autovermieter Sixt hat im ersten Quartal weiter unter den Beschränkungen in der Corona-Pandemie gelitten. Der operative Konzernumsatz fiel im Jahresvergleich um knapp ein Drittel auf 328 Millionen Euro. Dies teilte der SDax-Konzern am Montag auf Basis vorläufiger Zahlen in Pullach bei München mit.

Vor Steuern fuhr das Unternehmen demnach einen Verlust von rund 14 Millionen Euro ein. Ein Jahr zuvor war im fortgeführten Geschäft ein Minus von gut 5 Millionen Euro angefallen.

Gegen Ende des ersten Quartals verzeichnete der Autovermieter jedoch spürbare Besserung. Grund dafür sind vor allem die Geschäfte in den USA und auch im europäischen Ausland. Der Umsatz im März habe auf Vorjahresniveau gelegen und vor Steuern sei in dem Monat ein Gewinn erreicht worden. Trotzdem bestünden weiter sehr hohe Unsicherheiten, und eine Prognose sei dem Management nach wie vor nicht möglich.

Die vollständigen Quartalszahlen will Sixt am 12. Mai präsentieren.

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