Authentizität von Rembrandt aus 1633 bestätigt
Forscher des Rijksmuseums schreiben «Die Vision des Zacharias im Tempel» dem Meister Rembrandt zu. Das Gemälde von 1633 wird ab 4. März gezeigt.

Forscher des Amsterdamer Rijksmuseums haben das Gemälde «Die Vision des Zacharias im Tempel» eindeutig Rembrandt van Rijn zugeschrieben. Das Werk stammt aus dem Jahr 1633 und ergänzt die bekannte Sammlung von Rembrandt-Meisterwerken im Museum, berichtet «Finestre sull’Arte»
Nach zweijähriger Untersuchung mit modernen Techniken gilt das Gemälde als authentisch, berichtet «Monopol Magazin». Es handelt sich um eine Leihgabe eines privaten Sammlers an das Rijksmuseum in Amsterdam.
Laut «Spiegel» zweifelte bis 1960 man an Rembrandts Urheberschaft. 1961 kaufte eine Privatperson das Bild, das dann verschwand.
Moderne Analysen bestätigen Rembrandt
Der aktuelle Eigentümer liess das Gemälde vom Rijksmuseum prüfen, berichtet «DW». Seither bestätigen moderne Analysen die Echtheit des Werks von Rembrandt van Rijn.

Laut «Euronews» nutzten Experten fortschrittliche Scannertechnik und Stilanalysen. Sie verglichen Pigmente mit anderen Rembrandt-Werken.
Nach Angaben des Rijksmuseums zeigten Macro-XRF-Scans Veränderungen in der Zusammensetzung der Farben, die auf Rembrandts Hand hinweisen. Die Dendrochronologie des Holzträgers bestätigt das Entstehungsjahr 1633 des Gemäldes.
Motiv fügt sich nahtlos ins Œuvre ein
Die Signatur des Gemäldes erwies sich als original, wie «Euronews» berichtet . Auch die Maltechnik stimmt mit den frühen Werken des damals 27-jährigen Rembrandt van Rijn überein.
Das Motiv des Gemäldes fügt sich nahtlos in Rembrandts Œuvre ein, wie das Museum mitteilt. Es weist Ähnlichkeiten mit früheren Werken wie «Simeons Lobgesang» von 1631 auf.
Thematisch verbindet sich das Gemälde mit «Daniel und Cyrus vor dem Götzen Bel» aus 1633. Auch die Lichtführung im Werk wirkt typisch für Rembrandts Malstil jener Zeit, so «Euronews».
Dauerhafte Ausstellung im Rijksmuseum ab 4. März
Das Gemälde kehrt nach 65 Jahren ins Rampenlicht zurück, berichtet «InsideBW». Ab Mittwoch, den 4. März, wird es dauerhaft im Rijksmuseum ausgestellt.

Rembrandt van Rijn (1606–1669) bleibt ein Meister des Lichts und Schattens, schreibt «Geo». Solche Neuentdeckungen bereichern seinen bekannten Katalog und erweitern das Verständnis seines Œuvres.












