Auch die geringere Nachfrage nach Erdöl lässt die Enerige-Einfuhrpreise sinken. Deutschland verzeichnet für April tiefere Importpreise.
Erdöl
Eine Gestängetiefpumpe für Erdöl und eine Pipeline ist während der Morgendämmerung zu sehen (Symbolbild). - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland verzeichnet im April sinkende Importpreise.
  • Hauptverantwortlich dafür sind die günstigeren Einfuhrpreise, zum Beispiel bei Erdöl.

In Deutschland sind die Importpreise im April gesunken. Und dies stärker als erwartet. Für den Rückgang der Preise ist vor allem auch das billigere Erdöl verantwortlich.

Der Index der Einfuhrpreise sank im Vergleich zum März um 1,8 Prozent, wie «finanzen.ch» schreibt. Erwartet wurde indes nur ein Rückgang von 1,4 Prozent.

Die Einfuhrpreise für Energie sei hauptverantwortlich für den Rückgang der Importpreise, schreibt «finanzen.ch» weiter. Ganze 54,6 Prozent billiger im Vergleich zum Vorjahr waren die Energieimporte.

Mit einem Minus von 68,9 Prozent hat Erdöl dabei das grösste Minus zu verzeichnen. Diese könne auf die gesunkene Nachfrage wegen der Corona-Pandemie zurückgeführt werden.

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