Auch Bulgarien fordert Ausnahme bei Öl-Embargo gegen Russland

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    Bulgarien will als viertes EU-Land nicht beim von der EU-Kommission vorgeschlagenen Embargo auf russisches Öl mitmachen.

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    Bulgariens Premierminister Kiril Petkow im Parlamentsgebäude in Sofia. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bulgarien will sich von einem vorgeschlagenen EU-Öl-Embargo ausnehmen.
    • Neben Ungarn, der Slowakei und Tschechien ist es das vierte EU-Land.

    Nach Ungarn, der Slowakei und Tschechien fordert nun auch Bulgarien eine Ausnahme bei dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Öl-Embargo gegen Russland. «Mit Sicherheit werden wir bei der EU-Kommission auf einen Aufschub bestehen», sagte der bulgarische Energieminister Alexandar Nikolow am Donnerstag.

    Sein Land werde dies in der kommenden Woche einbringen, sagte Nikolow nach einem Treffen von Energieministern aus Südosteuropa sowie der Ukraine und von Aserbaidschan.

    Regierungschef Petkow: «Energiewirtschaft als Waffe missbraucht»

    Angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine erörterten Vertreter und Minister aus Rumänien, Griechenland, der Türkei, Nordmazedonien, Serbien, der Ukraine, Bulgarien sowie Aserbaidschan die Zusammenarbeit bei der Energiesicherheit und die Diversifizierung in diesem Bereich.

    Ziel sei es, eine regionale Arbeitsgruppe als Teil der EU-Plattform für den Energieeinkauf zu schaffen. «Wir sehen, wie die Energiewirtschaft als Waffe missbraucht wird», sagte Bulgariens Regierungschef Kiril Petkow.

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