Erdbeben

    Erdbeben Albanien – mindestens 49 Todesopfer

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    Albanien,

    Bei einem Erdbeben in Albanien sind vergangenen Dienstag grosse Schäden entstanden. Die Zahl der Toten ist inzwischen auf 49 angestiegen.

    Erdbeben Albanien
    Rettungskräfte an den Trümmern eines Gebäudes nach starken Erdbeben in Albanien. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Dienstag wurde Albanien von einem verheerenden Erdbeben erschüttert.
    • Mindestens 49 Menschen kamen ums Leben, etliche Häuser sind zerstört.

    Nach dem schweren Erdbeben in Albanien vom Dienstag haben Rettungskräfte weitere Leichen geborgen. Die Zahl der Toten sei damit auf 49 gestiegen, berichtete der Sender Klan TV am Freitag.

    Auch drei Tage nach dem schwersten Beben seit Jahrzehnten wurden unter den Trümmern eines Hotels in Durres Menschen vermutet. Das teilte der Sender ohne Zahlenangaben weiter mit.

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    Eine Frau in Albanien weint, nachdem ihr mitgeteilt wurde, dass sich ein Verwandter unter den Erdbebentoten befindet. - Keystone

    Dort gingen die Rettungs- und Bergungsarbeiten weiter. Andernorts wurden diese bereits eingestellt.

    Tote unter den Trümmern nach Erdbeben in Albanien

    Am Dienstagmorgen hatte ein Beben der Stärke 6,4 den Nordwesten des kleinen Balkanstaates erschüttert. Das Epizentrum hatte nach Angaben des Instituts für Geowissenschaften in Tirana zehn Kilometer nördlich von Durres gelegen.

    Alle Toten starben durch einstürzende Gebäude in Durres und dem 40 Kilometer nördlich gelegenen Thumane. Auch die Lebensgefährtin des Sohnes von Albaniens Ministerpräsident Edi Rama soll Medienberichten zufolge unter den Opfern sein. Rund 750 Menschen wurden verletzt.

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    Rettungskräfte stehen auf den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes. Bei dem schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten kamen in Albanien mindestens 49 Menschen ums Leben. - Keystone

    1979 waren in Albanien 40 Menschen ums Leben gekommen. Der kleine Balkanstaat gehört zu den ärmsten Ländern Europas und erfährt derzeit viel internationale Solidarität. Die Europäische Union (EU) hatte bereits am Dienstag ihren Katastrophenschutzmechanismus für Albanien aktiviert. Zahlreiche europäische Länder, darunter auch Deutschland und der Nachbar Griechenland, entsandten Spezialkräfte, die bei der Suche nach Verschütteten helfen.

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