AfD sieht Merkel als gescheitert
AfD zeigt sich erfreut über den Abbruch der Sondierungen und sieht Merkel als gescheitert.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungsgespräche sieht die AfD Merkel als gescheitert.
- Den potenziellen Neuwahlen sieht die AfD positiv entgegen.
Die rechtspopulistische AfD hat das Scheitern der Jamaika-Sondierungen in Deutschland begrüsst. «Wir finden es gut, dass Jamaika nicht kommt, denn das wäre eine Koalition des Weiter-so gewesen», sagte der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland, am Montag in Berlin. Für ihn stehe jetzt fest, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht die nächste Regierungschefin sein könne. «Merkel ist gescheitert.» Auf die Frage, ob sich die AfD eine Koalition mit einer CDU nach Merkel vorstellen könne, sagte er, für solche Spekulationen sei es zu früh.
Die AfD zeigte sich erstaunt, dass es letztlich FDP-Chef Christian Lindner war, der die Gespräche platzen liess, und nicht der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer. Ihre Kompromissbereitschaft gegenüber den Grünen werde der CSU bei der nächsten Landtagswahl in Bayern sicher auf die Füsse fallen, sagte die Co-Vorsitzende der AfD-Fraktion, Alice Weidel.
Die vier Wochen andauernden Sondierungsgespräche der Jamaika-Parteien bezeichnete Weidel als «wochenlange Wählertäuschung». Dass es zwischen diesen vier Parteien keinen Konsens für eine Regierungskoalition geben würde, sei bereits im Vorfeld klar gewesen. Die AfD sehe möglichen Neuwahlen positiv entgegen, fügte Weidel hinzu.










