ADAC warnt vor Datenschutz-Problemen in modernen Autos

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Deutschland,

Der ADAC fordert für Autofahrer ein Mitspracherecht bei der Verwendung der Daten aus ihren Autos und klare gesetzliche Regelungen.

Derzeit verfügen dem ADAC zufolge nur die Fahrzeughersteller über in einem Fahrzeug gesammelte Daten. Foto: picture alliance / Peter Kneffel/dpa
Derzeit verfügen dem ADAC zufolge nur die Fahrzeughersteller über in einem Fahrzeug gesammelte Daten. Foto: picture alliance / Peter Kneffel/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Derzeit verfügen dem Automobilclub zufolge nur die Fahrzeughersteller über in einem Fahrzeug gesammelte Daten, die Rückschlüsse auf das Fahrverhalten zulassen und an Dritte weitergegeben können.

Es gehe um die grundsätzliche Datenhoheit der Bürger und um Wettbewerbsgerechtigkeit, sagte ADAC-Vorstand Dieter Nirschl der Deutschen Presse-Agentur.

Derzeit verfügen dem Automobilclub zufolge nur die Fahrzeughersteller über in einem Fahrzeug gesammelte Daten, die Rückschlüsse auf das Fahrverhalten zulassen und an Dritte weitergegeben können. «Das widerspricht unseren Vorstellungen von Transparenz und Datensicherheit», kritisierte Nirschl. Es gehe um Geld, dabei brauche es erfahrungsgemäss «klare gesetzliche Vorgaben».

Der ADAC fordert das Recht für Fahrer oder Autobesitzer, alle Daten, die Hersteller aus der Ferne nutzen können, auch an unabhängige Dienstleister weiterzugeben. Davon ausgenommen sollen demnach nur bestimmte Datensätze sein, wie etwa das automatische Notrufsystem eCall oder Softwareupdates für die IT-Sicherheit des Autos.

Am Mittwoch hatte die EU-Kommission ihre Pläne für umfassende Digitalreformen vorgestellt. Daten sollen innerhalb der EU einfacher ausgetauscht werden können.

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