33 Grad in Läden: Mitarbeiter am Flughafen von Palma protestieren
Im Flughafen von Palma auf Mallorca wehren sich Mitarbeitende des Duty Free gegen «unmenschliche» Arbeitsbedingungen.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Dienstag haben rund 250 Mitarbeitende des Flughafens Palma auf Mallorca protestiert.
- Sie müssen bei grosser Hitze arbeiten und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter.
- Kaputte Klimaanlagen und zu wenige Toiletten sind nur ein Teil des Problems.
Die Arbeitsbedingungen im Duty Free des Flughafens Palma auf Mallorca sind «unmenschlich». So beschreibt es das Personal vor Ort. Es herrschten 33 Grad und die Klimaanlagen seien kaputt.
Doch das ist nur eines von vielen Problemen, die von den Mitarbeitenden angeprangert werden.
Darum wurde am Dienstag am Flughafen protestiert. Rund 250 Mitarbeitende setzten sich für bessere Arbeitsbedingungen ein.

Laut dem «Majorca Daily Bulletin» behaupten die Mitarbeitenden, dass sie gezwungen werden, bei extremer Hitze zu arbeiten. Die Klimaanlage funktioniere nicht und sie seien auf Fächer angewiesen.
Hitzschläge und Ohnmacht
Ausserdem werde nicht einmal kaltes Wasser zur Verfügung gestellt. So komme es zu Hitzschlägen und Ohnmachtsanfällen.
Der Protest wird auch von den Gewerkschaften unterstützt. Die Gewerkschaftsvertreterin Gema Servera kritisiert auch die Ausstattung des Staff-Bereichs stark. «Wir haben weder Umkleiden noch Duschen. Die Bedingungen sind furchtbar», so Servera.

Zudem würden auch Pausenräume und Toiletten fehlen. In einer Schicht würden sich so zum Teil 50 Beschäftigte eine einzige Toilette teilen. Und die Mitarbeitenden müssen im Gang essen.
Der Protest soll Druck auf die Geschäftsführung ausüben.
Die Mitarbeitenden verlangen bessere Einrichtungen und sicherere Arbeitsplätze an einem der verkehrsreichsten Flughäfen in ganz Spanien.
















