Xiaomi – Spannendes Smartphone könnte global früher starten
Xiaomi könnte seine Launch-Strategie anpassen und ein kommendes Flaggschiff deutlich schneller weltweit verfügbar machen.

Xiaomi arbeitet laut Branchenberichten an einer neuen globalen Release-Strategie für kommende Smartphone-Generationen, berichtet die «Giga». Im Zentrum steht ein möglicher Strategiewechsel bei künftigen Flaggschiff-Modellen.
Bisher vergingen zwischen China- und Global-Launch teils mehrere Monate. Beim Xiaomi 17 Pro lag die Verzögerung bei über 150 Tagen.
Nun deuten mehrere Hinweise auf eine deutliche Verkürzung dieser Zeitspanne hin. Besonders das kommende Xiaomi 18 Pro könnte davon profitieren und früher international starten.
Xiaomi: Neue Taktung im Premiumsegment
Als möglicher Treiber gilt die erwartete Anpassung der iPhone-Strategie von Apple. Dabei sollen Pro-Modelle künftig zeitlich getrennt von Basismodellen erscheinen.
Das Technologieunternehmen könnte diese Logik teilweise übernehmen und seine High-End-Modelle stärker in den Fokus rücken. Ziel wäre eine schnellere globale Sichtbarkeit im Premiumsegment.
Ein Xiaomi-Mitarbeiter hatte zudem auf dem Mobile World Congress Verbesserungen bei internationalen Releases in Aussicht gestellt, schreibt die «Giga» weiter. Konkrete Zeitpläne wurden dabei jedoch nicht genannt.
17T-Serie als Indikator für neue Strategie
Die jüngst vorgestellte 17T-Serie deutet der «Vybe» zufolge bereits auf eine veränderte Produkt- und Launchplanung hin, berichtet. Die Modelle wurden ungewöhnlich früh im Jahresverlauf präsentiert.
Das 17T und 17T Pro setzen beide auf Leica-Kameras und grosse Akkus. Das Pro-Modell bietet jedoch deutlich stärkere technische Reserven im Detail.
Dazu zählen ein schnelleres Display mit 144 Hertz sowie eine erweiterte Kameraausstattung, so die «Netzwelt». Auch die Ladeleistung fällt mit kabelloser Unterstützung deutlich höher aus als beim Basismodell.
Technische Differenzierung und Preise
Beim Akku setzt Xiaomi auf klare Abstufungen zwischen den Varianten. Das Pro-Modell erreicht laut der «Vybe» bis zu 7000 Milliamperestunden.
Auch beim Kamerasystem gibt es Unterschiede bei Sensorgrösse und Low-Light-Performance. Das 17T Pro nutzt einen höherwertigen Bildsensor für bessere Ergebnisse bei wenig Licht.

Preislich startet das 17T der «Netzwelt» zufolge bei rund 749 Euro (etwa 720 Franken). Das Pro-Modell liegt bei etwa 899 Euro (etwa 860 Franken).















