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    Twitter-Alternative Threads mit mehr als 100 Millionen Nutzern

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die Twitter-Alternative Threads vom Facebook-Konzern Meta hat schon kurz nach dem Start die Marke von 100 Millionen Nutzern geknackt.

    Die kürzlich lancierte Twitter-Alternative Threads des Meta-Konzerns ist fulminant gestartet. Das soziale Netzwerk zählt nach wenigen Tagen über 100 Millionen Nutzerinnen und Nutzer.(Symbolbild)
    Die kürzlich lancierte Twitter-Alternative Threads des Meta-Konzerns ist fulminant gestartet. Das soziale Netzwerk zählt nach wenigen Tagen über 100 Millionen Nutzerinnen und Nutzer.(Symbolbild) - sda - KEYSTONE/AP/Richard Drew

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der neue Meta-Dienst Threads verzeichnete nach fünf Tagen 100 Millionen Nutzer.
    • Laut Instagram-Chef Adam Mosseri wolle man Hauptrivalen Twitter nicht ersetzen.

    «Ich kann nicht glauben, dass es nur fünf Tage waren», schrieb Meta-Chef Mark Zuckerberg am Montag. Threads gilt als bisher grösste Bedrohung für den von Tech-Milliardär Elon Musk gekauften Kurznachrichtendienst Twitter. Threads ist an Metas Foto- und Videoplattform Instagram angebunden – und das ist auch ein Grund für das explosive Nutzerwachstum.

    Denn hunderte Millionen Instagram-Nutzer können mit wenigen Klicks auch bei Threads aktiv sein. Zugleich macht der Erfolg der Kopie die Unzufriedenheit mit dem Wandel von Twitter unter Musk deutlich. Unter seiner Regie lockerte Twitter unter anderem die Massnahmen gegen die Verbreitung von Falschinformationen und Verschwörungstheorien.

    Zuckerberg peilt über eine Milliarde Nutzer an

    Zuckerberg gab bereits das Ziel aus, Threads zu einer Plattform mit mehr als einer Milliarde Nutzern zu machen. Der Dienst ging in der Nacht zum Donnerstag in den USA und mehr als 100 weiteren Ländern an den Start. In der Europäischen Union ist Threads vorerst nicht verfügbar. Der Konzern verweist auf rechtliche Unklarheiten und dürfte damit die Folgen der Digitalgesetze Digital Markets Act und Digital Services Act meinen.

    Mark Zuckerberg
    Mark Zuckerberg steht hinter der neuen Social-Media-Plattform. - keystone

    Facebook und Instagram haben Twitter bei den Nutzerzahlen längst abgehängt. Der Kurznachrichtendienst meldete einst mehr als 300 Millionen Nutzer. Später wurde nur noch die Zahl der Nutzer genannt, die Twitter mit seiner Werbung erreicht – sie lag bei rund 230 Millionen.

    Seit der Übernahme durch Musk im vergangenen Oktober gibt es gar keine Nutzerzahlen mehr. Zugleich war die Bedeutung von Twitter stets gross, weil der Dienst von vielen Politikern wie Ex-Präsident Donald Trump genutzt wurde – und zahlreichen Journalisten als Informationsquelle diente.

    Threads soll Twitter nicht ersetzen

    Instagram-Chef Adam Mosseri betonte zugleich: «Das Ziel von Threads ist nicht, Twitter zu ersetzen». Man wolle viel mehr einen Ort auch für diejenigen schaffen, die sich nie auf Twitter eingelassen hätten – sowie die Nutzer, die einen «Ort für Unterhaltungen mit weniger Wut» suchten, schrieb er bei Threads am Wochenende.

    Mosseri machte deutlich, dass Meta keine Ambitionen habe, Threads zu einer Plattform für Politik oder News zu machen. Beiträge dazu würden zwar unvermeidbar bei dem Dienst auftauchen – «aber wir werden nichts unternehmen, um diese Themenbereiche zu fördern». Mit Sport, Musik, Mode und Unterhaltung gebe es genug andere Themen für eine lebendige Plattform, schrieb Mosseri.

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