Der Musikstreamingdienst Spotify hat ehrgeizige Zukunftspläne: Er will seine Userzahl mehr als verdoppeln.
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Der Musikdienst Spotify sieht sich bei seinen Wachstumsplänen auf einem guten Kurs. - Fabian Sommer/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Spotify will seine Nutzerzahl mehr als verdoppeln.
  • Im Blick hat der Streamingdienst die Märkte in Afrika und Asien.

Der Streamingdienst Spotify zeigt sich ambitioniert – und will einer Strategin zufolge seine Nutzerzahl mehr als verdoppeln. Dabei hat das Unternehmen vor allem zwei Märkte im Blick.

«Für eine Audio-Streaming-Plattform wie die unsere sehen wir weiterhin grosse Wachstumsmöglichkeiten.» Das sagte die internationale Chef-Strategin für Content und Advertising bei Spotify, Dawn Ostroff, im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Zurzeit haben wir über 422 Millionen monatlich aktive Nutzer.»

Die Geschäftsführung hatte es 2021 zur «Möglichkeit» erklärt, dass Spotify 2025 weltweit eine Milliarde Nutzer haben könnte.

Spotify mit Blick auf Afrika und Asien

«Unsere neuen Märkte in Afrika und Asien, aber auch Indien bieten noch Riesenchancen», so Ostroff. «Die Zahlen für das erste Quartal sahen sehr gut aus. Obwohl wir das Russlandgeschäft nach Beginn des Ukraine-Krieges aufgegeben haben, sind die Zahlen für Europa noch immer gut. Ohne diesen Schritt hätten wie unsere Pläne übertroffen.»

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Das Logo von Spotify auf einem Handy. - Keystone

Mit Blick auf die wichtigsten Wachstumsmärkte sieht die Spotify-Strategin zwei verschiedene Perspektiven. «Was das Werbegeschäft angeht, blicken wir vor allem auf die USA und auf Deutschland, Italien, Frankreich, Grossbritannien und Spanien. Hinzu kommen Australien, Neuseeland und Kanada. Was das Wachstum unserer Hörer angeht, blicken wir auf Indien, Indonesien, afrikanische Länder, Brasilien und einige andere.»

Es gebe «riesiges Potenzial, was das Wachstum unserer Plattform angeht», sagte Ostroff. «Zudem wissen wir jetzt, dass Podcasts für uns ein grosser Erfolg sind. Und wir sehen als eine der grössten Audioplattformen der Welt auch Möglichkeiten, das Angebot mit Video Podcasts zu erweitern.»

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