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    Smartphone-Bank N26 stellt Geschäft in den USA ein

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    Deutschland,

    Ende 2019 gab es noch einen fulminanten Start. Nun zieht sich die Berliner Smartphone-Bank N26 aus dem Geschäft in den USA wieder zurück. Der Fokus bleibt auf Europa.

    Das Logo der Smartphone-Bank N26 ist auf einem Smartphone eingeblendet. Foto: Christophe Gateau/dpa/Smybolbild
    Das Logo der Smartphone-Bank N26 ist auf einem Smartphone eingeblendet. Foto: Christophe Gateau/dpa/Smybolbild - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Berliner Smartphone-Bank N26 verabschiedet sich von ihren Expansionsplänen in den USA und wird ihr Geschäft auf dem nordamerikanischen Markt einstellen.

    Das Angebot werde für Kundinnen und Kunden in den Vereinigten Staaten ab 11. Januar 2022 nicht mehr verfügbar sein, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mit.

    «Als Europas Marktführer im digitalen Banking und mit einer kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunde von mehr als $900 Millionen plant N26 den Fokus stärker auf das europäische Geschäft zu legen», erklärte das Start-up weiter.

    N26 war Ende 2019 in Kooperation mit der US-Partnerbank Axos zunächst fulminant gestartet. Die Smartphone-App verzeichnete teilweise mehr als 20.000 Downloads. Doch mit dem Zurückfahren der Werbung in der Corona-Pandemie brachen auch die Downloadzahlen wieder ein.

    N26 erklärte nun, in den europäischen Kernmärkten steige die Kundennachfrage nach digitalem Banking nach wie vor stark. Zudem strebe die Bank künftig eine Expansion in weitere osteuropäische Märkte an. «Damit sollen die Potenziale und die steigende Nachfrage nach digitalen Bankprodukten in dieser Region bedient werden.» Kundinnen und Kunden von N26 in den USA könnten ihre Konten bis zum 11. Januar 2022 wie gewohnt nutzen. Sie sollen separat Anweisungen zu nächsten Schritten erhalten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

    Der Rückzug aus den USA ist nicht der erste Rückschlag für die Berliner Bank: Anfang 2020 gab N26 bekannt, sich aus Grossbritannien zurückzuziehen und dort mehr als 100 000 Kunden kündigen. Den Rückzug aus Grossbritannien begründete N26 damals mit der auslaufenden Banklizenz für den britischen Markt wegen des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union.

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