Nvidia plant native «Geforce Now»-App für Linux
Nvidia bemüht sich weiterhin um Linux und arbeitet an einer offiziellen App «Geforce Now» für moderne Desktop-Distributionen.

Die Nvidia-Pläne fürs «Geforce Now» unter Linux nehmen laut dem Fachportal «VideoCardz» konkrete Formen an.
Demnach bereitet Nvidia eine Client-Anwendung vor, die ohne Browser-Workarounds direkt unter Linux läuft. Diese ist zudem auf aktuelle Desktop-Umgebungen zugeschnitten.
Laut «borncity.com» beziehen sich die Berichte auf Informationen aus dem Umfeld der Technikmesse CES 2026. Dort präsentiert Nvidia neue Cloud-Gaming-Pläne.
Geforce Now unter Linux
Dort soll die Linux-Version als Erweiterung des bisherigen Plattformportfolios vorgestellt worden sein. Auf diese Weise soll der seit Jahren geäusserte Wunsch der Community nach nativer Unterstützung aufgegriffen werden.
Bislang nutzten viele Anwender Geforce Now unter Linux über Chrome oder andere Chromium-basierte Browser. Dies folgte laut Nutzern bei «linuxguides» aber oft mit Einschränkungen bei Auflösung und Bildrate.
Alternativ setzten einige Nutzer auf Wine, Lutris oder inoffizielle Electron-Wrapper, um die Windows-App unter Linux zu betreiben. Jedoch erforderte diese Variante zusätzliche Konfiguration und Fehleranalysen.
Technische Ausrichtung der neuen App
Laut einem ausführlichen Bericht von «Linuxiac» soll die geplante App diese Workarounds überflüssig machen. Zudem soll sie einen vollwertigen, von Nvidia gepflegten Client bereitstellen.

Dadurch sollen Desktop-Nutzer direkt auf die Cloud-Server zugreifen können. Sie müssen dabei weder die Steam-Integration noch browserbasierte Sessions nutzen.
In einem Blogeintrag von Nvidia wird eine native Geforce-Now-Anwendung für Linux-PCs erwähnt. Sie soll offiziell mit Ubuntu 24.04 und späteren Distributionen unterstützt werden.
Auswirkungen auf Linux-Gaming
Die App soll sich nahtlos in gängige Desktop-Workflows einfügen. Dabei bietet sie die gleichen Streaming-Optionen wie unter Windows oder macOS, einschliesslich hoher Auflösungen und Bildraten.

Laut dem Nvidia-Blog können Nutzer Spiele aus der Geforce-Now-Bibliothek mit bis zu 5K bei 120 Bildern pro Sekunde streamen. Alternativ ist auch 1080p bei 360 Bildern pro Sekunde möglich, sofern der jeweilige Tarif dies erlaubt.
Rendering, Raytracing und Funktionen wie DLSS 4 laufen dabei in den Rechenzentren. Während das Linux-System im Wesentlichen als Streaming-Endgerät dient.
















