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    Mastodon: Nutzerzahl bei Twitter-Alternative schon jetzt rückläufig

    Yannick Stay
    Yannick Stay

    Grossbritannien,

    Die Scharmützel um den neuen Twitter-Besitzer Elon Musk waren ein grosser Segen für Mastodon. Viele Abwanderer nutzen die Alternative aber schon gar nicht mehr.

    mastodon
    Die Apps von Twitter und Mastodon auf zwei nebeneinander angeordneten Smartphones. Tech-Milliardär Musk hat den rund 44 Milliarden Dollar (44,2 Mrd Euro) teuren Kauf des Kurznachrichtendienstes Twitter abgeschlossen. - Andre M. Chang/ZUMA Press Wire/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit knapp 2,5 Millionen aktiven Usern erreichte Mastodon im Dezember seinen Höchstwert.
    • Mittlerweile haben aber schon viele der Twitter-Alternative wieder den Rücken gekehrt.
    • Gründe sind unter anderem die kleine Community sowie die relative Komplexität des Dienstes

    Im Dezember noch erreichte die Twitter-Alternative Mastodon mit 2,5 Millionen Userinnen und Usern einen eigenen Rekord. Mittlerweile ist dieser Trend aber schon wieder stark abgeebbt. Dies berichtet der «Guardian».

    Laut dem Bericht war die Zahl der aktiven Nutzerinnen und Nutzer schon in der ersten Januar-Woche auf 1,8 Millionen gesunken. Als Grund dafür wird genannt, dass der deutsche Kurznachrichtendienst im Vergleich zu Twitter eher kompliziert zu bedienen sei.

    Elon Musk
    Elon Musk ist bekannt für seine ehrgeizigen Ziele - doch der Tesla-Chef hat im Bereich der Gehirn-Implantate auch starke Konkurrenz. - AFP/Archiv

    Darüber hinaus habe es sich als eher schwierig erwiesen, eine grosse Community aufzubauen. Die Social-Media-Strategin Meg Coffey sagte dem «Guardian»: «Twitter ist in seiner grundlegendsten Form einfach. Alle gingen zu Mastodon, meldeten sich an und merkten, wie schwer das war. Dann kamen sie zurück zu Twitter und sagten: 'Oh, das ist aber schwer, vielleicht sollten wir das nicht tun.'»

    Userwanderung zu Mastodon wegen Musk

    Wegen der vielen negativen Nachrichten rund um Elon Musks Kauf von Twitter wollten viele Kritikerinnen und Kritiker die Plattform verlassen. In dem dezentralen Dienst fanden sie wohl nur kurzzeitig ihre Alternative.

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