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Google nimmt von Rechten genutzte Social Media App Parler aus Store

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USA,

Nach dem gewaltsamen Sturm auf das US-Kapitol hat Google die Social Media App Parler aus seinem Store genommen. Auf der Plattform waren vor allem Rechte aktiv.

google social media app parler
Ein Richter hat die Twitter-Alternative Parler im Apple-Streit erst abblitzen lassen. - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Google nimmt den Onlinedienst Parler aus dem App-Store.
  • Das umstrittene Netzwerk lasse «ungeheuerliche Inhalte» zu, die zu Gewalt anstiften.
  • Auch Apple soll Parler gedroht haben, die App aus dem Store zu streichen.

Das Internet-Unternehmen Google hat die Social Media App Parler aus seinem Store entfernt. Es ist eine Reaktion auf den gewaltsamen Sturm auf das US-Kapitol durch radikale Anhänger des scheidenden Präsidenten Donald Trump.

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Gemini Intelligence von Google soll Informationen analysieren und Nutzer im Alltag mit passenden Vorschlägen unterstützen. - keystone

Das umstrittene Netzwerk lasse «ungeheuerliche Inhalte» zu, die zu tödlicher Gewalt anstiften könnten, erklärte Google am Freitag. Parler war zuletzt insbesondere von Rechtsradikalen genutzt worden, die zuvor von anderen Onlineplattformen ausgeschlossen worden waren.

Massnahmen von Parler gefordert

«Wir sind uns bewusst, dass in der Parler-App weiterhin Beiträge gepostet werden, die zu anhaltender Gewalt in den USA aufstacheln.» So sagte Google in einer Antwort auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.

Berichten zufolge hatte auch Apple Parler gedroht, den Dienst aus dem App-Store zu entfernen. Parler müsse Massnahmen ergreifen, um Nutzer daran zu hindern, illegale, gewalttätige Aktivitäten auf der Plattform zu planen, forderte Apple demnach.

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Unterstützer von US-Präsident Trump stürmen das Kapitolgebäude in Washington. - dpa

Netzwerke wie Facebook und Twitter gehen aktiv gegen Falschmeldungen sowie rassistische und gewaltverherrlichende Inhalte vor. Entsprechend haben andere Plattformen wie Parler, Newsmax und Rumble Zulauf bekommen. Unter anderem wanderten Unterstützer von Trump, die dessen unbelegte Wahlbetrugsvorwürfe glauben, auf die Plattformen ab.

Facebook und Twitter sperren Trump

Facebook und Twitter sperrten am Freitag die Trumps Konten. Als Grund nannten sie die Gefahr weiterer Anstiftung zur Gewalt. Twitter sperrte nicht nur den persönlichen Account von Trump, sondern löschte Botschaften auf dem offiziellen Account des Präsidenten @POTUS. Trump war auf diesen ausgewichen, nachdem sein Konto @realDonaldTrump gesperrt worden war.

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