Schlechte Zeiten für jugendliche Gamer in China: Das Online-Spielen wird dort aus Furcht vor Suchtgefahr für unter 18-Jährige streng reguliert.
Ein Gaming-Kopfhörer liegt auf einem Gaming-Laptop auf einem Tisch. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Ein Gaming-Kopfhörer liegt auf einem Gaming-Laptop auf einem Tisch. Foto: Lino Mirgeler/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Minderjährige in China dürfen künftig nur noch drei Stunden pro Woche mit Online-Spielen verbringen.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete, haben die Behörden neue Regeln eingeführt, wonach unter 18-Jährige nur noch am Freitagabend zwischen 20 und 21 Uhr, an Samstagen, Sonntagen sowie an Feiertagen für jeweils eine Stunde spielen dürfen.

Zudem soll sichergestellt werden, dass die Registrierung und Anmeldung bei den Online-Diensten immer unter der echten Identität geschieht.

Weil es in China Bedenken gibt, dass Jugendliche durch zu viel Zeit mit Online-Spielen eine Sucht entwickeln könnten, mussten Anbieter schon zuvor ihre Dienste streng regulieren. Zuletzt waren pro Tag eineinhalb Stunden erlaubt, an Feiertagen durfte drei Stunden gespielt werden.