Bundesamt für Justiz geht gegen Telegram vor

DPA
DPA

Deutschland,

Zwei Bussgeldverfahren hat das Bundesamt für Justiz gegen Telegram eingeleitet. Beschwerden über strafbare Inhalte müssten bei dem Messenger-Dienst leichter möglich sein, moniert die Behörde.

Das Telegram-Logo auf dem Display eines Smartphones. Foto: Armin Weigel/picture alliance/dpa
Das Telegram-Logo auf dem Display eines Smartphones. Foto: Armin Weigel/picture alliance/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Bundesjustizministerium geht gegen den Messenger-Dienst Telegram vor.

Grund sei, dass Möglichkeiten zur Beschwerde über strafbare Inhalte nicht leicht erkennbar und erreichbar seien, erläuterte eine Sprecherin in Berlin. Dies schreibe das Netzwerkdurchsetzungsgesetz aber vor.

Zudem sei nicht klar, wohin sich Gerichte bei Telegram wenden könnten, wenn jemand juristisch gegen das Unternehmen vorgeht, hiess es weiter. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz erlaubt es Nutzern sozialer Netzwerke, vor Gericht zu ziehen, wenn sie ihre Rechte nicht gewahrt sehen.

Formal zuständig ist das beim Justizministerium angesiedelte Bundesamt für Justiz, das nach Angaben der Sprecherin in der Sache zwei Bussgeldverfahren durchführt. An Telegram in den Vereinigten Arabischen Emiraten seien zwei Schreiben versandt worden. Das Unternehmen könne nun zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Spenden
Brandopfer
charlie hebdo crans-montana
Crans-Montana-Bild

MEHR IN NEWS

Marly FR
Unfall Laax
4 Interaktionen
Laax GR
Lawine
4 Interaktionen
Endlich Neuschnee

MEHR AUS DEUTSCHLAND

luke mockridge
1 Interaktionen
Intime Zeremonie
tatort die schöpfung
2 Interaktionen
9,44 Mio. Zuschauer
Helene Fischer Silbereisen
7 Interaktionen
Überraschung
Sylvie Meis
14 Interaktionen
«Ohne Tränen»