Apple – AirPods Pro 4 erstmals im Quellcode entdeckt
Apple liefert einen ersten möglichen Hinweis auf die AirPods Pro 4. Gleichzeitig zeigen sich neue AirPods mit Kameras und KI-Funktionen.

Im Quellcode von macOS 26.7 findet sich erstmals der Eintrag «AirPodsPro1,4». Wie die «Vybe» berichtet, könnte dieser Verweis auf die nächste Generation der AirPods Pro hindeuten.
Die AirPods Pro 3 werden intern als «AirPodsPro1,3» geführt. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass «AirPodsPro1,4» für die AirPods Pro 4 steht.
Apple hat die AirPods Pro 4 bisher nicht offiziell angekündigt. Weitere Informationen zu Ausstattung, Preis oder konkreten Funktionen sind derzeit nicht bekannt.
Apple: Vorstellung der AirPods Pro 4 bleibt offen
Eine Präsentation von Apple bereits im kommenden Monat wäre laut der «Vybe» ungewöhnlich früh. Die AirPods Pro 3 erschienen Ende 2025, Apple lässt zwischen Pro-Generationen meist zwei bis drei Jahre.
Als möglicher Termin wird das Frühjahr 2027 genannt. Dann könnten die AirPods Pro 4 gemeinsam mit neuen iPhone-Modellen vorgestellt werden und direkt einen bislang unangekündigten H3-Chip erhalten.
Unabhängig davon gibt es Hinweise auf AirPods mit integrierten Kameras. Die «Golem» berichtet über ein Demovideo im Release Candidate von macOS Tahoe, das entsprechende Hardware mit Visual Intelligence zeigt.
AirPods sollen die Umgebung erkennen
Im Video hält ein Nutzer ein Buch vor die AirPods und bittet Siri, den erkannten Titel für später zu speichern. Der «Golem» zufolge sollen die Kameras dabei visuelle Informationen für KI-gestützte Analysen erfassen.
Auch die «Stadt-Bremerhaven» schreibt über das Demovideo und einen direkten Hinweis auf die Einrichtung von Visual Intelligence für AirPods. Das System soll damit unter anderem Gegenstände erkennen und Informationen für spätere Abfragen speichern.
Die im Video gezeigte Hardware trägt den Codenamen B790. Dieses Projekt unterscheidet sich vom ebenfalls bekannten B798, das für das Jahr 2027 vorgesehen sein soll.
Datenschutz bei Kamera-AirPods
Die Kameras sollen keine klassischen Foto- oder Videoaufnahmen für Nutzer ermöglichen. Stattdessen sollen optische Informationen ausschliesslich für KI-gestützte Funktionen verarbeitet werden.
Die Integration von Kameras wirft zugleich Fragen zum Datenschutz auf. Die «Golem» berichtet deshalb über Pläne für eine LED-Anzeige, die während der Erfassung visueller Informationen leuchten soll.

Auch praktische Einschränkungen sind bekannt. Der «Stadt-Bremerhaven» zufolge warnt das System, wenn Haare die Kameras verdecken und dadurch die Sicht auf die Umgebung beeinträchtigt wird.
















