Uber Konkurrent Didi stellt nach Mord Dienst ein

    AFP
    AFP

    China,

    Nachdem ein Fahrgast des chinesischen Taxidienstes Didi vergewaltigt und ermordert wurde, stellt der Betreiber den Betrieb vorerst ein.

    Die chinesische Taxi-App Didi im Appstore von Google Play.
    Die chinesische Taxi-App Didi im Appstore von Google Play. - Screenshot/Google Play

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der chinesische Uber-Konkurrent Didi fährt vorerst nicht mehr.
    • Hintergrund ist eine Vergewaltigung und Mord an einer Frau, die mit Didi fuhr.

    Nach der Vergewaltigung und dem Mord an einem weiblichen Fahrgast stellt der chinesische Uber-Konkurrent Didi Chuxing eine App zur Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten vorerst ein. Die Anwendung Didi Hitch werde ab Montag abgeschaltet, erklärte das Unternehmen am Sonntag. Zuvor war ein 27-jähriger Fahrer unter dem Verdacht festgenommen worden, eine Frau vergewaltigt und ermordet zu haben, die über die App eine Mitfahrgelegenheit gebucht hatte.

    Didi räumte ein, dass es zuvor bereits eine Beschwerde über den Fahrer gegeben hatte. Demnach hatte der Mann eine andere Passagierin in eine abgelegene Gegend gefahren und sie nach dem Aussteigen mit seinem Auto verfolgt.

    Der Vorfall zeige «Mängel im Kundendienst», erklärte das Unternehmen. Der Chef von Didi Hitch und der Vizechef des Kundendienstes seien gefeuert worden.

    Didi Chuxing hatte im vergangenen Jahr das Geschäft des US-Fahrdienstvermittlers Uber in China übernommen und ist inzwischen auch in Australien, Japan und Brasilien vertreten. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 550 Millionen Kunden weltweit.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Uber schweizerisches bundesgericht ag
    22 Interaktionen
    Taxifahrer sauer

    MEHR IN NEWS

    MEHR AUS CHINA

    tuberkulose coronavirus
    4 Interaktionen
    Peking
    22 Interaktionen
    Bessere Marktzugänge
    Steinmeier
    3 Interaktionen
    Steinmeier trifft Li
    China Flagge
    4 Interaktionen
    Peking