China weist Vorwurf der Zensur nach Flutkatastrophe zurück

    Keystone-SDA
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    Menschenrechtsorganisationen haben die Informationslage rund um die Sturzflut-Katastrophe in Chinas autonomer Region Tibet kritisiert. Die Organisation Human Rights Watch (HRW) verwies auf Berichte, wonach Journalisten in China der Zutritt zum Katastrophengebiet sowie Interviews mit den betroffenen Familien untersagt worden seien.

    China Sturzflut
    Rettungskräfte führen am 29. August 2026 Such- und Rettungsmassnahmen im vom Schlammlawinenkatastrophe betroffenen Hafen von Gyirong im Kreis Gyirong in der Autonomen Region Xizang im Südwesten Chinas durch. - keystone

    Ausländische Journalisten benötigen für eine Einreise nach Tibet schon seit Jahren eine Sondergenehmigung. Aus Nepal berichten seit der Flutkatastrophe am vergangenen Mittwoch auch zahlreiche ausländische Medienvertreter – aus dem Südwesten Tibets dagegen bislang nur staatliche Medien. Immer wieder machen Menschenrechtsorganisationen darauf aufmerksam, dass Peking dort die Meinungsfreiheit beschneidet und eine kulturelle Assimilierung vorantreibt.

    Die stellvertretende Asienleiterin von HRW, Maya Wang, verwies auf das chinesische Vorgehen bei früheren Naturkatastrophen. «Die Choreographie ist bekannt: Informationen zurückhalten, die Erzählung steuern und die Entschlossenheit sowie die Rettungsbemühungen der Führung loben», kritisierte sie.

    Auch die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisierte eine «anhaltende Informationsblockade der chinesischen Führung». Videos vom zerstörten Grenzübergang Gyirong und dem Ausmass der Zerstörung auf tibetischer Seite seien binnen weniger Stunden von chinesischen Online-Plattformen verschwunden, teilte die Menschenrechtsorganisation mit.

    Die Führung in Peking hatte sich am Montag gegen den Vorwurf der Zensur gewehrt. China habe Informationen offen, transparent und zeitnah veröffentlicht, sagte Aussenamtssprecher Guo Jiakun. Verleumdungen und Falschinformationen seien in Zeiten der Katastrophenhilfe unerwünscht.

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    Kommentare

    User #3829 (nicht verifiziert)

    Die westliche Einmischerei und alles ins Lächerliche ziehen Mentalität ist nicht erstrebenswerte.

    User #3401 (nicht angemeldet)

    Nun ich meine, beu so einer Katastrophe müssen Behörden schauen für das beste des Volkes und nicht Journalisten eine Reise ins Katastrophen Gebiet zu ermöglichen einheimische retten und nich Journalisten in das Tal fliegen und Runsflüge für die zu organisieren, vor allem nicht Westlichen Medien die jeden Tag seit Jahren negativ über China berichten. Gut gemacht China

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