China richtet Mann nach Auto Attacke auf Passanten hin
Yang Zanyun fuhr im September in China in eine Menschenmenge – mit tödlichen Folgen. Nun vollstreckte ein Gericht die Todesstrafe.

Das Wichtigste in Kürze
- Yang Zanyun habe die öffentliche Sicherheit durch gefährliche Methoden gefährdet.
- Wegen der Tötung von 15 Menschen, wurde der Mann in China nun hingerichtet.
Die chinesische Justiz hat heute Dienstag nach eigenen Angaben einen Mann hingerichtet, der mit einem Auto auf einen belebten Platz gerast war und 15 Menschen tötete. Die Todesstrafe gegen Yang Zanyun sei wegen «Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch gefährliche Methoden» vollstreckt worden, teilte ein Gericht in der Provinz Hunan mit.

Yang war im September in eine Menschenmenge auf einem Platz in der Stadt Hengdong in Hunan gerast und war anschliessend mit einer Schaufel und einem Dolch auf seine Opfer losgegangen. 15 Menschen wurden getötet, 43 weitere verletzt.
«Rachsüchtiger Wiederholungstäter»
Die örtliche Polizei hatte ihn damals als «rachsüchtigen Wiederholungstäter» beschrieben. Demnach hatte er sich bereits wegen Drogendelikten, Diebstahls und Körperverletzung schuldig gemacht.
In den vergangenen Monaten hatte es in China mehrere Vorfälle gegeben, bei denen Täter mit Fahrzeugen in Menschenmengen fuhren. Ende November war ein Mann in der Provinz Liaoning mit einem Auto in eine Gruppe Kinder gerast, die vor einer Grundschule die Strasse überquerten. Fünf Menschen wurden getötet und mindestens 19 weitere verletzt.
Nicht erster Vorfall
Im Dezember waren acht Menschen getötet und 22 verletzt worden, als ein Mann mit einem gekaperten Bus in Fussgänger in der Provinz Fujian raste. Zuvor hatte der Täter laut chinesischen Medienberichten einen örtlichen Behördenvertreter und einen Polizisten getötet.
Parallel zu der grösser werdenden Kluft zwischen Arm und Reich haben in China in den vergangenen Jahrzehnten auch Gewaltverbrechen zugenommen.











