Die US-Firma Viatris schickt den Russen wegen des Ukraine-Kriegs keine Viagra-Pillen mehr. Doch wer sorgt nun für deren sexuelle Zufriedenheit?
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Eine Packung mit Viagra-Pillen. (Symbolbild) - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA liefern seit Beginn des Ukraine-Kriegs keine Viagra-Pillen mehr nach Russland.
  • Die Einnahme des Potenzmittels ist im letzten Jahr in Russland deutlich gestiegen.
  • Nun will der Kreml das Mittel gegen Erektionsstörungen selbst herstellen.

Das ist hart – oder eben nicht …

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs liefert das US-amerikanische Unternehmen Viatris keine Viagra-Pillen mehr nach Russland. Viatris ist eine Abspaltung des Pharmakonzerns Pfizer.

Haben Sie schon einmal Viagra eingenommen?

Wie Studien zeigen, haben Russen Mitte 2022 fast drei Millionen Viagra-Pillen eingekauft. Im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von fast 90 Prozent. Im letzten Jahr haben die Russen offenbar auch im Bett zu kämpfen gehabt.

Russland will eigenes Viagra herstellen

Das Mittel gegen erektile Dysfunktionen ist offenbar sehr beliebt. Deshalb will Russland nun selbst ein Generikum mit der grundlegenden Substanz Sildenafil herstellen.

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Russlands Präsident Wladimir Putin. - sda - Keystone/Pool Sputnik Kremlin/AP/Vladimir Smirnov

36 Unternehmen haben laut dem Kreml Registrierungszertifikate für die Herstellung des Potenzmittels erhalten. In Apotheken soll es laut dem russischen Gesundheitsministerium keine Engpässe bei der Versorgung mit dem neuen Viagra geben.

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