Zürcher Jazzpianist Christoph Stiefel gestorben
Der renommierte Zürcher Jazzmusiker Christoph Stiefel ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Dies schrieb das Management des Pianisten auf den sozialen Medien.

Der Musiker sei im Beisein seiner Frau friedlich eingeschlafen, hiess es am Sonntag in einer Nachricht von Kagitani Music Management. Zuerst hatte Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) über den Tod des Komponisten berichtet.
Als Pianist und Komponist genoss Christoph Stiefel sowohl nationales wie internationales Ansehen. Insbesondere mit seinem eigenen Kompositionsstil habe es Stiefel zu internationaler Bekanntheit gebracht, steht auf seiner Webseite geschrieben. So sei es ihm auf Basis einer mittelalterlichen Kompositionstechnik gelungen, eine zeitgemässe Jazz-Variante zu schaffen.
Bereits in jungen Jahren tourte Stiefel mit der Band von Andreas Vollenweider durch Europa, Australien, Japan und die USA. Das Jurastudium gab er auf und widmete sich dafür erfolgreich seinen eigenen Projekten. Noch im letzten Jahr veröffentlichte er ein Album mit eigenen Kompositionen.
Seine Kenntnisse gab Stiefel auch an Schülerinnen und Schüler weiter. Seit 2000 unterrichtete er als Dozent für Klavier, Keyboards und Ensembleunterricht an der Abteilung Jazz der Hochschule Luzern. «Seine Musik, seine Güte und sein Licht werden für immer mit uns bleiben», verabschiedete sich sein Management von Stiefel.






