Zehntausende bei Pride-Paraden in New York und San Francisco

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Bern,

Bei Pride-Paraden in New York und San Francisco sind am Sonntag Zehntausende Menschen auf die Strasse gegangen. In schillernden Kostümen, mit Regenbogenfahnen und in bunt geschmückten Wagen zogen sie durch die Innenstädte. Entlang der Strecken gab es Hunderttausende Zuschauer – viele jubelten den Teilnehmern zu.

Während der 56. jährlichen SF-Pride-Parade in San Francisco zieht ein Umzug die Market Street entlang. Foto: Brontë Wittpenn/San Francisco Chronicle/AP/dpa
Während der 56. jährlichen SF-Pride-Parade in San Francisco zieht ein Umzug die Market Street entlang. Foto: Brontë Wittpenn/San Francisco Chronicle/AP/dpa - Keystone/San Francisco Chronicle/Brontë Wittpenn

Die Parade in San Francisco wurde traditionell von «Dykes on Bikes» (Lesben auf Motorrädern) angeführt. In der Westküstenmetropole nahm auch die Demokratin Nancy Pelosi teil, die San Francisco seit 1987 im US-Repräsentantenhaus vertritt. Bei dem Festzug an der Ostküste waren unter anderem New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul und der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani dabei.

Die jährlichen Paraden sind Feiern der LGBTQI+-Gemeinschaft und setzen sich für deren Rechte ein. Die englische Abkürzung steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transmenschen, queere sowie intergeschlechtliche Menschen. Das Pluszeichen ist ein Platzhalter für weitere Identitäten und Geschlechter.

Die Pride Parade geht auf die «Stonewall»-Aufstände von 1969 zurück. Damals hatten sich Feiernde in der beliebten Homosexuellen-Bar «Stonewall Inn» in der Christopher Street im Greenwich Village von Manhattan gegen eine Polizei-Razzia gewehrt. Zum ersten Jahrestag der Auseinandersetzungen zogen etwa 4.000 Menschen durch New York und forderten Gleichberechtigung – heute erinnert der jährliche Christopher Street Day (CSD) weltweit daran.

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