Zahl der Toten nach Erdbeben in Venezuela nun über 3600
Nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf 3685 gestiegen. Allein in 24 Stunden kamen 150 weitere Opfer hinzu.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Zahl der Erdbebenopfer in Venezuela stieg innert 24 Stunden um 150 auf 3685.
- Viele Rettungsteams sind bereits abgereist, andere suchen weiter nach Vermissten.
- Laut Experten ist die Bergung Überlebender zwei Wochen danach höchst unwahrscheinlich.
Nach den Erdbeben in Venezuela sind nun 3685 Todesopfer offiziell bestätigt. In nur 24 Stunden stieg deren Zahl um 150, wie aus einem Beitrag des Präsidenten der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, auf der Plattform X hervorgeht.
Viele internationale Rettungsteams haben das südamerikanische Land bereits verlassen, andere sind noch im Einsatz. Auch Freiwillige suchen weiter unter den Trümmern. Verzweifelte Angehörige, die ihre Familienmitglieder noch immer nicht gefunden haben, verlangen, dass weiter gesucht wird, bis diese lebend oder tot aufgefunden werden – damit sie zumindest bestattet werden können.
Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten das Land am 24. Juni erschüttert. Mehr als Tausend deutlich schwächere Nachbeben folgten. Insbesondere im Bundesstaat La Guaira liegen zahlreiche Gebäude in Trümmern. Zwei Wochen nach einem Erdbeben ist es Experten zufolge extrem unwahrscheinlich, dass Überlebende geborgen werden.
















