Ebola

    Zahl der Ebola-Fälle im Kongo übersteigt 10.000

    Keystone-SDA
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    In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der gemeldeten Ebola-Fälle auf 10.060 gestiegen. Das teilten die Gesundheitsbehörden des zentralafrikanischen Landes mit. 4.887 Menschen sind den Angaben zufolge seit Bekanntwerden des Ausbruchs Mitte Mai an Ebola gestorben. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC spricht von dem am schnellsten wachsenden Ebola-Ausbruch der Geschichte.

    ARCHIV - ARCHIV. Ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens geht durch ein Behandlungszentrum für Ebola-Patienten in der Provinz Nord-Kivu im Osten des Kongo. Inzwischen gibt es bereits meh...
    ARCHIV - ARCHIV. Ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens geht durch ein Behandlungszentrum für Ebola-Patienten in der Provinz Nord-Kivu im Osten des Kongo. Inzwischen gibt es bereits meh... - Keystone/AP/Sebastien Kitsa Musayi

    Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und löst ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus.

    Ebola auch in Kenia und Nigeria gemeldet

    Auch im ostafrikanischen Kenia und westafrikanischen Nigeria sind mittlerweile Ebola-Fälle der hochansteckenden Bundibugyo-Variante des Virus bestätigt worden. In Kenia wurden bislang neun Infektionen, darunter zwei Todesfälle bestätigt, nachdem ein Patient aus dem Kongo via Uganda in die Hauptstadt Nairobi gereist war.

    Die Patientin in Nigeria, Ehefrau eines Schweizer Diplomaten, war nach einer Reise in das ostafrikanische Uganda erkrankt. Wo genau sich die Schweizerin mit Ebola infiziert hat, wird nach Angaben der Gesundheitsbehörden noch untersucht. Die Patientin wurde in die Schweiz ausgeflogen.

    Der aktuelle Ausbruch ist auch deshalb besonders schwer einzudämmen, weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Zudem ist in der Anfangsphase einer Ansteckung mit dem Bundibugyo-Erreger leicht eine Verwechslung etwa mit einer Malaria-Erkrankung möglich. Das kann zu einer verspäteten Isolation und Behandlung der Patienten beitragen.

    Suche nach Impfstoff und Therapien läuft

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    Kommentare

    User #4139 (nicht angemeldet)

    Bald auch in ihren Spitel. SP Schweiz

    User #3892 (nicht angemeldet)

    Und über die Gründe darf nicht berichtet werden

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