Wut in Israel: Region darf keine Guinness-Rekorde aufstellen

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Israel,

Die Guinness World Records stehen in der Kritik: Israels Aussenminister Gideon Saar verurteilt die Entscheidung, keine Anträge aus Israel zu bearbeiten.

Gideon Saar
Mehr als zwei Jahre nach dem Abbruch haben Israel und Bolivien ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen, wie Gideon Saar als auch das bolivianische Aussenministerium mitteilten. (Archivbild) - keystone

Israels Aussenminister Gideon Saar hat eine Entscheidung von Guinness World Records kritisiert, keine Rekordanträge mehr aus Israel zu bearbeiten. «Das ist unentschuldbar», schrieb Saar auf der Plattform X.

Israelischen Medien zufolge hatte eine Organisation aus Israel zuvor einen Antrag gestellt, im Guinness-Buch der Rekorde mit einem Foto von 2000 Nierenspendern, die bei einer Veranstaltung zusammenkommen sollten, zu erscheinen.

Protest gegen Entscheidung

Den Betroffenen werde «der Guinness-Weltrekord verweigert, nur weil sie aus Israel kommen», schrieb Saar. «Wir erwarten und fordern die sofortige Rücknahme dieser verqueren Entscheidung.»

Laut einem Sprecher der Guinness World Records werden «in der gegenwärtigen Lage» auch keine Rekordanträge aus den Palästinensergebieten bearbeitet. Ausnahmen gebe es aber für Anträge, die in Zusammenarbeit mit einer humanitären Hilfsorganisation der Vereinten Nationen gestellt würden.

Diese Regelung gelte bereits seit November 2023. Sie werde monatlich überprüft, hiess es.

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Kommentare

User #4643 (nicht angemeldet)

Hätte es wissen sollen, die Zensur ist gndenlos wenn auch nur eine vage Andeutung nicht passt. UNA ist bald mehr ein Werbe- und Propagandablatt als eine Medienplatform.

User #1575 (nicht angemeldet)

Thailand will keine Israelischen Touristen mehr, auch ein Rekord.

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