«Wir werden uns nicht erpressen lassen»

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    Donald Trump hat Palästina gedroht, Hilfszahlung an den Staat einzustellen. Doch die Palästinenser weisen dessen Drohung zurück.

    Donald Trumps Strafzölle sind in Kraft getreten.
    Donald Trumps Strafzölle sind in Kraft getreten. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • US-Präsident Donald Trump hat indirekt mit einem Stopp von Hilfszahlungen an die Palästinenser gedroht, wenn sie nicht zu Friedensverhandlungen mit Israel bereit sind.
    • Doch die Palästinenser liessen sich nicht erpressen, so die Politikerin Hanan Aschrawi.

    Palästinenservertreter haben die indirekte Drohung von US-Präsident Donald Trump bezüglich eines Stopps von Hilfszahlungen zurückgewiesen. «Wir werden uns nicht erpressen lassen», teilte die Politikerin Hanan Aschrawi in der Nacht zum Mittwoch mit. Indem Trump Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt habe, habe er «nicht nur internationales Recht verletzt, sondern auch die Grundlagen für Frieden im Alleingang zerstört».

    Die Palästinenser hatten mit Zorn auf die US-Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt reagiert. Sie wollen die USA nicht mehr als Vermittler bei etwaigen Friedensverhandlungen akzeptieren.

    Trump hatte am Dienstag indirekt mit einem Stopp von Hilfszahlungen an die Palästinenser gedroht, wenn sie nicht zu Friedensverhandlungen mit Israel bereit sind (Nau berichtete). «Es ist nicht nur Pakistan, dem wir Milliarden Dollar für nichts zahlen, sondern es sind viele andere Länder, und andere», twitterte Trump am Dienstag.

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