Wieder Unfälle mit Reisklössen in Japan

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    Japan,

    Jeder Japaner kennt die Gefahr, doch kaum einer will zu Neujahr auf sie verzichten: O-Mochi sind klebrige Klösse aus gestampftem Reis – mit der unangenehmen Eigenschaft, in mancher Kehle stecken zu bleiben.

    O-Mochi: Ihr Verzehr ist eine mitunter gefährliche Neujahrstradition.
    O-Mochi: Ihr Verzehr ist eine mitunter gefährliche Neujahrstradition. - Lars Nicolaysen/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Japan sind während der Neujahrsfeiertage mehrere Menschen mit Erstickungsanfällen ins Krankenhaus gebracht worden, weil ihnen Reisklösse im Hals steckengeblieben waren.

    Wie japanische Medien berichteten, mussten allein in der Hauptstadt Tokio mindestens fünf Patienten im Alter zwischen 20 und 80 Jahren wegen akuter Atemnot im Krankenhaus behandelt werden.

    Jedes Jahr aufs Neue verschlucken sich – meist ältere – Japaner an den traditionell zu Neujahr gereichten O-Mochi, klebrigen Klössen aus gestampftem Reis. Obgleich jeder im Land die Gefahr kennt und es immer wieder tödliche Erstickungsanfälle gibt, will kaum einer zum Neujahrsfest auf O-Mochi verzichten. Um Unfälle zu verhindern, informieren Medien alljährlich über Tipps für den Notfall. Experten raten, die Reisklösse vor dem Verzehr in mundgerechte Stücke zu schneiden und langsam zu kauen. Der Hals solle vor dem Schlucken zum Beispiel mit Tee befeuchtet werden.

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