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    WHO fordert Waffenstillstand zur Eindämmung von Ebola

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer «katastrophalen Kollision von Krankheit und Konflikt» in der vom Ebola-Ausbruch betroffenen Region im Osten der Demokratischen Republik Kongo.

    Ebola
    In Afrika sind seit dem Ebola-Ausbruch bereits über 200 Menschen daran gestorben. - keystone

    «Wir können weder das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen noch Kranke isolieren, während Bomben fallen», schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf dem Nachrichtenportal X. Er appellierte an die Kriegsparteien, sich auf einen sofortigen Waffenstillstand zu einigen, damit der Ausbruch eingedämmt werden kann.

    Weil es keinen exakt passenden Impfstoff und keine speziellen Medikamente gegen die kursierende Ebola-Variante gibt, kann die Infektionskette nur unterbrochen werden, wenn Infizierte unter höchsten Sicherheitsstandards behandelt werden und ihre Kontakte sich für drei Wochen isolieren. Wegen der anhaltenden Kämpfe würden Menschen aber immer wieder vertrieben, und Kontaktpersonen von Infizierten könnten sich in überfüllten Flüchtlingslagern nicht von anderen fernhalten. «Wir bitten dringend, das Überleben der Menschen über alles andere zu stellen», schrieb Tedros.

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    Kommentare

    User #2078 (nicht angemeldet)

    Kenne zwei Personen persönlich die bei der WHO Arbeiten. Wenn man denen so zuhört soll alles zu Spät sein. Ironie Off.

    User #2907 (nicht angemeldet)

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