Während Ermittlungen: Marius verstiess mehrfach gegen Kontaktverbot
Marius Borg Høiby schickte seiner Ex-Freundin Blumen, rief sie an, traf sich heimlich mit ihr. Hunderte Male soll er gegen das Kontaktverbot verstossen haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Marius Borg Høiby steht derzeit wegen seines Prozesses in der Kritik.
- Er soll hunderte Male gegen das Kontaktverbot verstossen haben.
- Der Ex-Freundin, ein mutmassliches Opfer, soll er Blumen und einen Brief geschickt haben.
Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit soll während der Ermittlungen gegen ein Kontaktverbot zu seiner Ex-Freundin verstossen haben. Hunderte Male!
Die Frau ist zugleich mutmassliches Opfer in dem Verfahren. Das berichtete die Zeitung «Verdens Gang» aus dem laufenden Prozess.
Auslöser der Ermittlungen war ein Vorfall in der Wohnung der Frau Anfang August 2024. Dort war Høiby gewalttätig geworden. Er hatte die Frau gewürgt, ein Messer in die Wand geschmettert, einen Kronleuchter von der Decke gerissen und darauf herumgetrampelt.
Høiby rief Opfer 172 Mal an
Trotz wiederholter häuslicher Gewalt, rasender Eifersucht und grober Beschimpfungen in der Beziehung blieb der Kontakt zwischen beiden bestehen.
Zwischendurch brach die Frau den Kontakt ab. In einem Fall soll Høiby sie daraufhin 172 Mal angerufen und ihr geschrieben haben.
Im Dezember 2025 bat die Frau die Polizei laut Bericht selbst darum, das gegen Høiby verhängte Besuchsverbot aufzuheben. Dem wurde jedoch nicht stattgegeben.
In den Monaten vor dem Start des Prozesses Anfang Februar hätten die beiden fast jeden Tag der Woche miteinander verbracht.
Das sagte der 29-jährige Angeklagte laut «Verdens Gang» vor Gericht: «Wir haben sehr viel zusammen unternommen und uns Dinge ausgedacht, um uns zu beruhigen.»
Sie hätten sich beide sehr vor dem Prozess gefürchtet, sagte er demnach.
Er schickte Blumen und einen Brief
Der «Bonusprinz» schickte seiner Ex-Freundin nach eigenen Angaben zum Valentinstag über einen Freund Blumen und schrieb ihr einen Brief. Dies, während die Gerichtsverhandlung schon lief.
Das gab er am Freitag vor Gericht zu. Mehrere Male kamen ihm bei seiner Aussage die Tränen.
Das mutmassliche Opfer hatte kürzlich laut «Verdens Gang» vor Gericht erzählt, sie sei emotional abhängig von Høiby gewesen.
Wenn er wütend gewesen sei und unter Drogen- und Alkoholeinfluss gestanden habe, habe er sich aber wie der «Hulk» benommen. Durch sein Verhalten hätten sich ihre Grenzen des Aushaltbaren immer weiter verschoben.















