Arbeitsmarkt

KI verändert Schweizer Arbeitsmarkt - Einsteigerjobs unter Druck

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Zürich,

Künstliche Intelligenz verändert den Schweizer Arbeitsmarkt deutlich. Besonders Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in digitalen Wissens- und Bürojobs bekommen den Wandel laut einer Studie zu spüren.

Künstliche Intelligenz verändert den Schweizer Arbeitsmarkt deutlich. Besonders Berufseinsteiger in digitalen Wissens- und Bürojobs bekommen den Wandel laut einer Studie zu spüren. ...
Künstliche Intelligenz verändert den Schweizer Arbeitsmarkt deutlich. Besonders Berufseinsteiger in digitalen Wissens- und Bürojobs bekommen den Wandel laut einer Studie zu spüren. ... - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Der Anteil der Stellenanzeigen für Berufseinsteiger lag 2025 um knapp ein Drittel unter dem Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2022, also der «Vor-KI-Phase», wie der am Mittwoch publizierte «KI Report 2026» des Portals Jobs.ch zeigt. Besonders ausgeprägt ist der Rückgang in sogenannten KI-exponierten Rollen, wie aus der Studie hervorgeht.

Damit sind Berufe gemeint, deren Aufgaben besonders stark durch KI-Tools unterstützt oder teilweise automatisiert werden können. Dazu zählen Berufe etwa in der Administration, im HR, Banking, Finanzen, Marketing, Einkauf, Vertrieb sowie IT und Telekommunikation.

In diesen Bereichen sank der Anteil von Juniorstellen gegenüber der Vor-KI-Phase um 16 Prozent. Gleichzeitig legte der Anteil von Seniorprofilen um 26 Prozent zu. Die Studie deutet dies als Hinweis darauf, dass Unternehmen bei einfacheren Tätigkeiten stärker auf Erfahrung setzen oder gewisse Aufgaben zunehmend durch KI-Tools unterstützt werden.

Der «Jobs.ch KI Report 2026» basiert laut den Angaben auf 7,3 Millionen Stelleninseraten der Plattformen Jobs.ch, Jobup.ch und JobScout24.ch aus den Jahren 2019 bis 2025. Ergänzt wurde die Analyse durch Befragungen von Arbeitnehmenden und Schweizer Firmen. Untersucht wurden 18 Berufskategorien und 19 Regionen.

Kommentare

User #1508 (nicht angemeldet)

Man schneidet sich so ins eigene Fleisch. Ohne Juniors gibts irgendwann keine Seniors. Firmen, welche in den letzten Jahren Menschen durch KI ersetzten, heuern aber wieder an, da sie auf die Schnauze fielen. Firmen welche KI als Tool nutzen, um die Produktivität zu steigern hingegen halten am Kurs fest.

User #2720 (nicht angemeldet)

Man kann es nur Hoffen, den was man so an unfaktischem Täglich im Internet liest wäre KI vieleicht gar nicht so schlecht--- Dan hätten vieleicht wieder mehr Fakten Priorität---

Weiterlesen

Die Post
9 Interaktionen
Umstritten
sdf
310 Interaktionen
Hitzewelle

MEHR ARBEITSMARKT

Baselbieter Landrat
Arbeitsmarkt
2 Interaktionen
Zürich
Stelle Arbeitsmarkt
684 Interaktionen
Kündigungswellen
1 Interaktionen
Zürich

MEHR AUS STADT ZüRICH

fehr
1 Interaktionen
Zürich
1 Interaktionen
Trotz Gleisproblemen
Riedi
Zürcher im Pech
Huber Silberschmidt FDP Zürich
4 Interaktionen
Zürich